Asunción: Durch den Bau der südlichen Costanera verlieren Bewohner aus Bañado Tacumbú ihre Häuser und müssen umziehen. Sie fordern nun die Stadtverwaltung und Regierung auf dagegen etwas zu unternehmen.
Organisiert wurde die Demonstration von der Fischervereinigung aus dem Stadtviertel Tacumbú. Nur wenn ein Schutz an den Ufern gebaut werde, könnten die andauernden Überschwemmungen bei Hochwasser beendet werden. Weitere Bewohner aus den Stadtvierteln in der Nachbarschaft wie Yukyty, San Cayetano und Santa Ana schlossen sich dem Protestmarsch an der von verschiedenen sozialen Organisationen ins Leben gerufen wurde.
Weitere Forderungen der Demonstranten waren eine Verbesserung ihrer Lebensqualität in den Stadtvierteln und eine Regularisierung der Eigentumsrechte von den Grundstücken. Zudem beklagen sie die dürftigen Informationen über das Projekt an der südlichen Küstenstraße.
Von Seiten der Regierung wurden den Betroffenen aber neue Häuser und Wohnmöglichkeiten angeboten. Diese werden aber von den Bewohnern aus Bañado Tacumbú und weiteren Bereichen der südlichen Costanera kategorisch abgelehnt. Sie wollen ihre ursprüngliche Heimat nicht verlassen. Jahrzehntelang leben die Bewohner schon dort und haben im Bañado Sur Wurzeln geschlagen.
Wochenblatt / Ultima Hora











Rolf
Diese Menschen haben das Land besetzt und jetzt fordern sie noch einen Titel für das gestohlene Land. In dieser Gegend wohnen fast nur Tagediebe und Verbrecher. Die sollen froh sein, wenn die Gemeinde ihnen neue Häuser und Wohnungen Zurverfügungstellen. In anderen Ländern würden sie einfach verjagt.
Pontimail
Wenn man sich das alles durch sehr viel hartem Nichtstun erschaffen hat so wird mal wohl noch Forderungen stellen dürfen oder ?!
retto
kaum wird irgendwo was gemacht, kommt einer aus der Ecke und hebt den Zeigefinger. Der paraguayische Staat sollte es mal mti wahrer Demokratie versuchen
Franz
Hier weiß doch keiner, wie man Demokratie auch nur schreibt – nach dem Theater in Deutschland zu urteilen, dort aber auch nicht.