Mumps: Gesundheitsbehörden warnen die Bürger

Asunción: Mumps, auch als Ziegenpeter oder Bauernwetzel bekannt, ist eine ansteckende Virusinfektion. Die Krankheit ist nicht zu unterschätzen. Es gibt mehrere Infizierte in Paraguay und deren Zahl steigt drastisch an.

Vor allem im Departement Central wurden mehrere Fälle von Mumps in kurzer Zeit registriert.

Zwischen 12 und 15 Tagen beträgt die Inkubationszeit. Die Krankheit wird durch Husten, Niesen oder direkten Speichelkontakt übertragen. Küsse, aber auch das Besteck und vor allem beim Tereré trinken mit der Bombilla ist eine Infektion möglich.

Die Symptome von Mumps äußern sich durch Fieber, Kopf- und Ohrenschmerzen sowie einer Schwellung im Kieferbereich aufgrund einer scherzhaften Entzündung der Speicheldrüsen.

Das Gesundheitsministerium wies daraufhin, dass eine der Maßnahmen zur Prävention dieser Krankheit der Dreifach-Virus-Impfstoff SPR ist, der seit 2002 in Paraguay zur Verfügung steht.

Wer einmal an Mumps erkrankt ist bekommt die Krankheit nicht wieder. Man bleibt in der Regel lebenslang immun.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Mumps: Gesundheitsbehörden warnen die Bürger

  1. Chinesischer Falabella

    Dann müsste bald ganz Paraguay Mumps haben, wenigstens diejenigen, die Mumps noch nicht hatten. Trinken alle ihren Telele aus einer Guampa oder Sirup aus einer Bierbüchse.
    Der Gringo tue das nicht, einzig weil er Angst habe sich mit einer Krankheit anzustecken, wurde mir gesagt und ich erwiderte: „ja, genau so ist das“.