Geldstrafen für ungepflegte Grundstücke

Villa Elisa: Angesichts des mangelnden Interesses von vielen Eigentümern, ihre unbebauten Grundstücke sauber zu halten, gehen einige Gemeinden nun mit Geldstrafen dagegen vor.

Nicht nur in Villa Elisa müssen die Grundstückseigentümer von verwahrlosten Liegenschaften mit Geldbußen in Höhe von bis zu sechs Millionen Guaranies rechnen, wenn städtische Angestellte aus der Gemeinde drei Mal pro Jahr ab dem 3. Februar die Flächen reinigen. Die Sanktionen wurden per Dekret Nr. 1/2018 erlassen. Andere Städte in Paraguay handhaben dies ebenfalls so, nur können die Geldstrafen andere Beträge aufweisen.

In der Verordnung von Villa Elisa wurde festgelegt, dass 4.200 Guaranies pro Quadratmeter für eine Reinigung, Anhäufung und den Abtransport von Unkraut auf privaten unbebauten Grundstücken berechnet wird. Hinzu kommt eine Geldbuße von 25% auf die Gesamtkosten des Arbeitseinsatzes, wenn sich die Liegenschaft an einer Asphalt- oder Kopfsteinstraße befindet, bei unbefestigten Wegen sind es 15%.

Der Besitzer eines 360 m² großen muss 1.512.000 Gs. bezahlen. Hinzu kommt der Prozentsatz der Geldstrafe.

Ricardo Estigarribia, Bürgermeister aus Villa Elisa, sagte, dass es “ungefähr 5.000 unbebaute und ungepflegte Grundstücke gibt. Die Reinigungskapazität der Gemeinde beträgt pro Monat etwa 1.000 Liegenschaften. Wenn wir am Ende des Monats angekommen sind, gibt es Flächen, die schon wieder gemäht und gesäubert werden müssen“.

Seit ein paar Jahren setzt die Kommune das Bußgeldsystem um, ist jedoch gezwungen, wegen der mangelnden Einsicht der Grundstückseigentümer, die Bußgelder zu erhöhen.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Geldstrafen für ungepflegte Grundstücke

  1. Es waehre sinvoll geldbussen zu errichten und auszufuehren wer muell wegschmeisst denn das ist viel katestrofaler als gras .

  2. Gibt es irgendwo eine Liste, in der alle Gemeinden die dieses Bussgeldsystem einsetzen aufgezählt werden?

    1. Ich denke mal, alle Gemeinden, die Geld brauchen werden von so einem Gesetz Gebrauch machen und es also gegebenen falls einsetzen. Der nette Nachbar wird sicher auch mithelfen die Grundstücke zu finden.
      Mir scheint, die Stategie ist, dass möglichst viele Leute ihre Grundstücke verkaufen, weil sie permanent Geld kosten und somit keine Anlage mehr sind.

  3. Ja, darauf läuft es wohl hinaus. Die Agenda 2030 und NWO wird damit auch gleich bestens zementiert, weil die ganzen Kapitalien dann wieder ins wertlose FIAT-Bankensystem kommen, sofern man nicht das Risiko mit ner Kooperative eingehen will.

  4. Wäre die Redaktion evtl. so freundlich, und liefert einen Link zu diesem Dekret?
    Mein Netzsuche blieb leider eben erfolglos.