Flächenbrand nahe Carapeguá konsumierte mehr als 200 ha Fläche

Carapeguá: Ein sich schnell ausbreitender Flächenbrand bedroht teilweise den Viehbestand des sich darauf befindlichen Rinderzuchtbetriebs etwa 20 km außerhalb der Stadt in der Provinz Paraguarí. Freiwillige Feuerwehren aus Carapeguá sowie San Roque González sind mit dem Eindämmen des Feuers beschäftigt während mit schwerem Gerät der Stadtverwaltung versucht wird dem Feuer den Weg abzuschneiden indem sie Gräben schieben.

Einer der Eigentümer der Weidefläche, Arnaldo Lizza, sagte zu Abc, dass er nach einer Stunde brennender Weiden die Feuerwehr alarmiert hat da keine Chance bestand die Flammen einzudämmen. Er meint es wäre die Unverantwortlichkeit einiger Anwohner die bei solcher trockenen Hitze ihm mit Feuer Schaden zufügen. Ein Großteil der 200 Tiere auf dem Grundstück wurde auf ein anderes Teilstück getrieben.

Der Bürgermeister von Carapeguá, Isabelino Silva (ANR) animierte die betroffenen Viehzüchter dazu, Brandstiftungen anzuzeigen, damit die Staatsanwaltschaft tätig werden kann.

In mitten der Fläche konnte man vor kurzem immer noch Rinder sehen die vor dem schnellen Vorstoß von Rauch und Feuer flüchteten. Neben den Feuerwehrleuten helfen auch Freunde, Bekannte und Nachbarn den Brand zu löschen.

(Wochenblatt / Abc / Foto: Abc)

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1 Kommentar zu “Flächenbrand nahe Carapeguá konsumierte mehr als 200 ha Fläche

  1. Wie kann man nur so dusselig sein, jetzt noch Felder zu brennen. Das ist sowieso eine Unsitte, die nicht geduldet werden dürfte. Und bitte, wer wartet bei dieser Trockenheit eine ganze Stunde, ehe er die Bomberos ruft??? Seit Wochen kein Tropfen Regen, da ist es kein Wunder, dass mehr abbrennt, als geplant. Hoffentlich bleibt es dabei, dass es ab Donnerstag regnen soll.