Kältewelle beseitigt Aedes aegypti nicht

Asunción: Die niedrigen Temperaturen in Paraguay machen der Aedes aegypti wenig aus, um die Fälle von Dengue, Zika oder Chikungunya zu beenden. Die Brutplätze der Mücke müssen weiter beseitigt werden.

Andrea Ojeda von der Überwachungsbehörde des Gesundheitsministeriums berichtete, dass Fälle von Dengue, obwohl sie im Begriff seien, zurückzugehen, nicht aufgehört haben aufzutreten. In diesem Jahr gibt es 2.946 bestätigte Fälle, 21.780 wahrscheinliche und 13 Todesfälle aufgrund von Dengue.

Chikungunya erhöhte sich auf 47 bestätigte Erkrankungen und es existieren weitere 201 Fälle, die als wahrscheinlich eingestuft werden. Zika verzeichnet zwei bestätigte Erkrankungen und einen wahrscheinlichen Fall in dem Sektor.

Ojeda betonte, dass es keine spezifische Behandlung gebe, um die Infektion dieser Viren zu verhindern. Die effizienteste Vorgehensweise sei die Eliminierung von Mückenbrutplätzen. „Diese Kälte tötet die Aedes aegypti nicht. Um sie zu beseitigen, muss ein Frost mindestens über mehrere Tage auftreten“, sagte sie.

Martha Torales, Senepa-Technikerin, warnte die Öffentlichkeit, dass Paraguay seit 2009 ein endemisches Land sei und deshalb keine Unterbrechung der Dengue-Zirkulation mehr stattgefunden habe. „Die Mücke ist immer noch unter uns, es gibt viele Fälle. Wir werden das ganze Jahr über Dengue haben und deshalb ist Sauberkeit von grundlegender Bedeutung“, sagte sie.

Carlos Morínigo, Gesundheitsminister, erklärte, dass jeder Patient mit Dengue-Erkrankung den Staat 2,5 Millionen Guaranies an Kosten verursache, was die Behandlung betreffe, Proben für Laboranalysen und sogar Krankenhausaufenthalte beinhalte.

„Das Insektizid, das auf den Straßen und Plätzen gesprüht wird, um Moskitos zu beseitigen, kostet 1.000.000 Guaranies pro Häuserblock, weil Bürger sich nicht um ihren eigenen Müll kümmern“, erklärte er vor Tagen.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Kältewelle beseitigt Aedes aegypti nicht

  1. Man siehe auf der Hauptseite vom Wochenblatt ganze 3 Artikel weiter unten: «Seam schließt Mülldeponien von Iturbe, Independencia und Paso Yobai».
    https://wochenblatt.cc/seam-schliesst-muelldeponien-von-iturbe-independencia-und-paso-yobai/.
    Tja, liebe Beatmeten ausm Beatmetenhäuschen: Was sollen die Menschen denn tun? Sich auf ihrem Müll betten?
    Ich schlage vor die Steuern noch dieses Jahr für jedermann um 5 Millionen Prozent zu erhöhen. Da könnte sich Paraguay sogar eine Müllverbrennungsanlage leisten in den nächsten 20 Jahren von dem, was Abzüglich Beatmetenlöhne (inkl. Tios, Hermanos, Primos, Padrinos und Amigos) dann davon noch übrig sein würde.

    1. Es funktioniert weder privat noch staatlich, weil es einfach an der Mentalität liegt. Die Einzige Lösung wäre nicht so viel Müll zu importieren. Aber wer dann schreit wissen wir auch schon.

  2. Das ist eben paraguayische Logik. Mülldeponien die eigentlich überhaupt nicht sein dürften schließen, nachdem man sie lange Zeit gewähren ließ. Wohin nun mit dem Müll? Müllabfuhr funktioniert nur in den Städten und das auch nur sehr mangelhaft. In kleineren Orten kennt man keine Müllabfuhr. Folglich wird der Müll wild in der Landschaft deponiert bzw. aus dem Auto geworfen. Das ist seit Jahren „bewährte „Praxis, jeder weiß das, alle machen mit und keiner ändert etwas daran. Da kommt ein normal denkender Mensch einfach nicht mehr mit!

  3. Und ich verstehe dann nicht wenn sie es nicht begreifen das man ihnen begreiflich zu machen nicht versucht ???? Und das geht nur so wie mit allen auf der ganzen welt mit Strafen denn wenn die mal zahlen muessen dann machen sie es wahrscheinlich kein zweites mal

  4. Christian2005

    Müllvermeidung wär schon mal ein Anfang, aber wenn mich jeder Laden zwingt, wegen jedem Scheiss ne Plastiktüte anzunehmen?, Wenn man ableht wird man nur angeglotzt?

    1. Kenn ich auch! Lehne trotzdem konsequent ab. Bin halt dann blöder Ausländer. Aber deren Meinung geht mir am ………. vorbei.

  5. Natürlich macht den Mücken die „Kälte“ nichts aus.
    Auch die Europäer erliegen dem Irrtum, Ungeziefer würde in kalten Wintern eingehen.
    Das tut es selbstverständlich nicht.
    Noch nicht einmal monatelanger strenger Frost macht den Insekteneiern und -larven etwas aus.
    Sonst gäbe es ja keine Stechmücken in Finnland und Sibirien.

    Christian, Anton
    inzwischen gibt es viele Supermärkte, die fragen, ob man Plastiktüten will/braucht. Und in etlichen bekommt man auch nicht mehr als 3 Stück kostenlos. Jede weitere muß dann bezahlt werden.
    Das ist zumindest ein Anfang.