Defizite bei der Suche nach Willi Wabnegg eingeräumt

Florenz: Paraguayische Feuerwehrleute sind auf einer Weiterbildung in Italien. Dabei beteiligten sie sich an einem Sucheinsatz eines vermissten italienischen Staatsbürgers und stellten Defizite in ihrer technischen Ausrüstung fest.

Letzte Woche wurde Dante Bonezzi in der hügeligen Bergregion der Apennin, zwischen den Regionen Romagna und Toskana als vermisst gemeldet. Ein Hüttenwirt berichtete, dass Bonezzi zum Wandern gegangen, aber abends nicht mehr zurückkehrt sei.

Das war am Samstag letzter Woche, am Sonntagmorgen lief dann eine Rettungsaktion an. Eingesetzt waren drei Hubschrauber, 65 italienische Feuerwehrleute, Mitglieder der Bergrettung und Freiwillige. Es kamen zwei Quads, vier Off-Road Fahrzeuge und ein Van zum Einsatz. Die Retter waren mit modernsten Geräten in Bezug auf die Satellitenortung, Motion-Trackern, die es ermöglichen, jede Art von Bewegung zu erfassen, und weiteren High-Tech-Equipment ausgestattet. Ab Mittwoch letzter Woche beteiligten sich die paraguayischen Feuerwehrleute an der Suche.

Leutnant Victor Campuzano von der paraguayischen Freiwilligen Feuerwehr, der in Italien in diese Suchaktion mit eingebunden wurde, berichtete, dass die Teilnahme an dieser Suche eine große Verantwortung für die paraguayischen Feuerwehrleute dargestellt habe, aufgrund des Vertrauens, das die regionalen Behörden und andere Kräfte in ihre Fähigkeiten an den Tag gelegt hätten. Er räumte ein, dass die Aufgabe sehr bereichernd gewesen sei und auch die Erfahrungen mit dem Verschwinden des Österreichers Willi Wabnegg gegenübergestellt habe. „Es gibt eine enorme technische Lücke zwischen unserer und der italienischen Feuerwehr. Jedoch haben wir gute Arbeit bei der Suchaktion in Italien geleistet, aber wir brauchen für solche Einsätze in Paraguay eine deutlich bessere Ausrüstung“, erklärte Campuzano.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “Defizite bei der Suche nach Willi Wabnegg eingeräumt

  1. Neuronaler Schaltkreis

    Ja, das Gejammere kenne ich längst. Entweder ist die Steuerlast niedrig und Sauerkraut, USA, Taiwan, Korea, Japan spendet Technische Ausrüstung oder die paar Kröten Einnahmen des Staates, was abzüglich Korruption und Beatmetenbeschäftigung übrig bleibt, reicht hat schlicht und einfach für low-budget Technische Ausrüstung.

  2. Hubschrauber mit Wärmebildkamera und der Käs wär gegessen? Soll Cartes als Abschiedsgeschenk spenden, der hat sich ja genug bereichert?

    1. An was soll er sich bereichert haben,er brauchte nixs stehlen wie die anderen. Er hat mehr Geld wie irgend ein Schwätzer. Er ist der erste der sich nicht mit Staatsgeldern die Taschen gefüllt hat,wie der letzte Kirchenficker Lugo.

      1. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte.
        der sachlich und klar sein sollte. der sachlich und klar sein sollte.
        Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.
        Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

  3. Nein, Ihr Feuerwehrleute in Paraguay braucht nicht noch mehr teure Ausrüstung — bezahlt aus Steuermitteln — und auch nicht noch mehr Courage. Ihr habt alles getan und noch darüber hinaus gegeben. Lasst Menschen, die ihre eigenen Regeln haben und in die unbewohnte Wirklichkeit dieser Welt gehen wollen, einfach ihres Weges ziehen, notfalls auf deren Selbstverantwortung.

  4. Defizite bei der Suche nach Willi Wabnegg eingeräumt.Das ist ja untertrieben,geschmeichelt!
    Hier wurden grundsätzliche Sachen vergessen die mit einfachsten Mittel möglich wären.
    Um Licht in das dunkel zu bringen!