Privatvergnügen mit Polizeihubschrauber wird untersucht

San Lorenzo: Zwei weibliche Hubschrauberpiloten der Nationalpolizei nutzen heute Mittag einen Helikopter aus Staatsbesitz, um ihren Cousin, der an der Nationalen Universität von Asunción studiert, dahin zu fliegen.

Der Polizeihelikopter landete im Campus und setzte den Agronomie Student Osvaldo Vásquez ab. „Die Pilotinnen Eugenia Garcete und Lidia Duarte erwartet nun neben einer genauen Untersuchung des Sachverhaltes eine eventuelle Suspendierung wegen der privaten Nutzung staatlichen Eigentums, erklärte der Innenminister Carlos Filizzola zu Radio Monumental 1080 AM. Osvaldo Vásquez sagte im Gespräch mit dem gleichen Radiosender, dass er nichts falsch gemacht hat und nur genausso handelt wie Präsident Lugo.

Der Hubschrauber der am Rand eines Fußballfeldes den Boden berührte blieb unbeschadet. Der Vorgesetzte der zwei „fliegenden Frauen“, Optaciano Cardozo, von der Flugstaffel der Nationalpolizei wurde schon vom Dienst suspendiert. Vor vier Tagen noch wurde Eugenia Garcete zur besten Hubschgrauberpilotin des Landes erklärt, in Anwesenheit von Fernando Lugo.

Der Fehler der Polizistinnen war die Nutzung außerhalb des Flugplanes ohne Zweck für die paraguayische Polizei, so Filizzola.

(Wochenblatt / Última Hora)

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

2 Kommentare zu “Privatvergnügen mit Polizeihubschrauber wird untersucht

  1. Der arme Kerl wäre sonst zu spät zur Uni gekommen weil der Wecker nicht funktioniert hat.

  2. Staatsgut wird doch immer privat genutzt. Ist doch völlig normal. Also warum die Aufregung? Der Innenminister hat wohl vergessen, dass ein Minderjähriger aus seinen Familienclan vor nicht allzu langer Zeit am Steuer einer Luxus-Camioneta erwischt wurde. Die Sache wurde ja auch unter den Tisch gekehrt.