Kartonfabrik macht hohe Verluste wegen erschwertem Export nach Argentinien

Asunción: Die Firma Kartotec, verbunden mit der Gruppe Cartones Yaguareté, stoppte wegen neuer auferlegter Zollmaßgaben der argentinischen Seite, Papier und Kartonwarenlieferungen im Wert von 2 Millionen US-Dollar. Um den eigenen Markt zu schützen werden den ausländischen Lieferern diverse Steine in den Weg gelegt, um den internationalen Handel einzufrieren. Der Unternehmensvertreter Pablo Kalbermatten, sieht die Situation als sehr kritisch an.

Die Gruppe Cartones Yaguareté, welche Pablo Kalbermatten präsidiert, hat vier Unternehmen die ihre Papierprodukte wegen der Einschränkungen nicht mehr nach Argentinien einführen dürfen. Im Vorjahr verkaufte das Unternehmen noch 3.000 t pro Monat jedoch war der vergangene Februar mit 500 t ein Verlustgeschäft.

Unsere Klienten müssen eine juristische Erklärung abgeben damit wir sie weiter beliefern dürfen. Die Erteilung zieht sich sehr lang hin. Früher war es leicht für sie aus Paraguay zu kaufen, jetzt wo sich alles kompliziert, suchen sie eventuell nach anderen Providern.

Kalbermatten erklärte, dass das Produkt, welches nach Argentinien exportiert wurde, zu 100% paraguayisch ist, hergestellt mit deutschen Maschinen, die schon alleine 40 Millionen US-Dollar gekostet haben. Insgesamt war die Investition, zu Beginn der Fabrikation 60 Millionen US-Dollar, die jetzt gefährdet.

Auf die Frage welche Maßnahmen die nationale Regierung ergreifen sollte um Herr der Situation zu werden sagte er, um 11.30 Uhr heute ein Treffen mit dem Industrie- und Handelsminister Francisco Rivas zu haben, um nach Alternativen zu suchen. Die Regierungen aus Argentinien und Paraguay sollten mehr Hand in Hand arbeiten, damit solche Sachen schon im vornherein nicht entstehen.

(Wochenblatt / Abc)

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4 Kommentare zu “Kartonfabrik macht hohe Verluste wegen erschwertem Export nach Argentinien

  1. Hm, etwas Sinnvolles aus dem Karton in Paraguay herzustellen, etwa Verpackungen, erübrigt sich wohl; es wird ja schon genügend Plastik importiert (wahrscheinlich aus Argentinien).

  2. Die Zeiten, in denen sich der Markt mit sturem Protektionismus regeln, oder beeinflussen ließ sind längst vorbei. Der Begriff Globalisierung sorgt gerne und berechtigt für Diskussionen. Aufhalten lässt er sich dadurch nicht. Aber er lässt sich dadurch formen und optimieren.

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