Schmuggel nach Deutschland: Der große Reibach ausgeblieben

Essen: Weil ein Mann eine Geldbuße für den Schmuggel von 22 Goliath-Vogelspinnen nicht zahlen möchte, muss er sich heute vor dem Düsseldorfer Amtsgericht verantworten.

Wie der Westdeutsche Rundfunkt mitteilte, verhängte das Düsseldorfer Ordnungsamt deshalb schon eine Geldbuße in Höhe von 4.700 Euro, da er im Juni dieses Jahres mehrere Behälter mit eingepferchten Vogelspinnen über Brasilien nach Deutschland transportierte. Gegen den Besitzer aus Essen leiteten der Zoll ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung ein, weil er die Spinnen gewerblich eingeführt und nicht angegeben hatte.

Zollbeamte fanden die Spinnen in einem Koffer, den der Essener verdächtigerweise nicht vom Gepäckband am Düsseldorfer Flughafen abgeholt hatte. Flughafenmitarbeiter übergaben das Gepäckstück an den Zoll. Die Beamten durchleuchteten den Koffer und fanden die Vogelspinnen. Sie waren in enge Plastikschalen gepfercht.

Goliath-Vogelspinnen sind die größte Vogelspinnenart der Welt. Laut Experten zahlen Liebhaber mehr als 300 Euro für ein Tier. Der Preis für die geschmuggelten Spinnen kann jedoch höher gelegen haben. Die Tiere sollen trächtig gewesen sein. Inzwischen sind sie alle gestorben.

Wochenblatt / WDR

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2 Kommentare zu “Schmuggel nach Deutschland: Der große Reibach ausgeblieben

  1. Was ist den das, der Schmuggler ist dümmer als ein Bund Bohnenstroh,
    den Kotzen sogar die Rindviecher aus.Erschlagen mit der Wichs-bürste!
    Das ist doch wohl klar das die Tiere nur im Handgepäck überlebt hätten.Im Frachtraum, für normal Gepäck, kann es sehr kalt sein, die Luft der Luftdruck auch nicht so sein wie es soll!