EPP: Entführungsversuch gescheitert

Santa Rosa del Aguaray: Die kriminelle Gruppe Ejército del Pueblo Paraguayo (EPP) tauchte plötzlich wieder auf. Sie nahmen sechs Geiseln und ließen für sich kochen.

Laut den Zeugenaussagen der Geiseln hatten die identifizierten Mitglieder die Absicht einen Holzhändler zu entführen, erschossen jedoch später seinen Bruder. Sie befreiten jedoch die anderen Geiseln, darunter ein 17-Jähriger und fackelten ein Gebäude, einen Lkw und einen Traktor ab.

Montagmorgen gegen 08:00 Uhr kamen sieben Mitglieder der EPP auf die 9.500 ha große Estancia “El Ciervo“, wo sechs Männer damit beschäftigt waren Holz am Ufer eines Baches zu fällen. Die EPP Mitglieder wurden als Esteban Marín López, Rubén Darío López Fernández, Ladi Siqueira Krauze und die Gebrüder Benicio Argüello und Luciano Argüello identifiziert. Die EPP Mitglieder hielten sie gefangen und zwangen sie später das Mittagessen für alle zuzubereiten. Eigentümer der Estancia ist der General a.D. Elvio Ramón Alonso Martino.

Celso de Campos, der Chef der Holzfäller war das eigentliche Ziel der Attacke. Er sollte entführt werden. Allerdings kam gegen 15:00 Uhr nur sein Bruder, Valdir, der später mit 11 Schüssen ermordet wurde, da Celso nicht auftauchte. Sie übergaben den Geiseln Schreiben mit Warnhinweisen, wie in der von ihnen kontrollierten Zone mit der Umwelt umzugehen sei. Die Geiseln rannten weg bis sie ihnen jemand half die Polizei zu kontaktieren. Sie merkten noch, wie ihr Camp abgefackelt wurde und einige Schüsse fielen. Dann trafen sie auf Celso, der eigentlich entführt werden sollte. Er war auf dem Weg zu ihnen. Sie warnten ihn und meldeten alles den Behörden.

Dies ist die 128. Attacke der EPP seit ihrer Gründung im Jahr 1997. Heute sollen erste Unterstützungstrupps aus Kolumbien in Paraguay ankommen, die die FTC bei der Suche nach der EPP helfen, kündigte gestern Innenminister Villamayor an.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “EPP: Entführungsversuch gescheitert

  1. PY-Militär = Kindergarten.
    Wer ein bisschen aus militärischer Erfahrung die Antiterrortruppen kennt, dem wird schlecht.

    1. @PY-Militär = Kindergarten.
      Das würde ich nicht so ganz stehen lassen. Das sieht zwar so aus.Es sind eine menge Schlampen unter anderen dabei.
      An sich kann das Militär den Spuck auch schnell beenden.Wenn auch es lässt.Den Hund musst Du auch von der Leine lassen dürfen, damit er beißt.Dieser Hund durfte nie richtig beißen seit Strössner beurlaubt wurde.
      Ein Bataillon leichte Infanterie, teilweise Lufttransport fähig reicht aus um den Spuck schnell zu beenden.
      Hier mangelt es an allen,Hubschrauber sind auch nicht so vorhanden und schlecht gepflegt.Aber sind Antik!
      Die Herrschaften setzen auf die Erfahrung der Unterstützungstrupps aus Kolumbien.Mal sehen ob sie auch die Freiheiten in Paraguay haben die sie in Kolumbien gegen die FARC und einige andere Gruppen hatten
      Mal sehen wie sich die Militärdienstleister schlagen!

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Na da taucht ja schon ein deutscher Name bei den EPP Mitgliedern auf. „Krauze“ scheint originell wohl „Krause“ gewesen zu sein wo die Vorfahren wohl nicht schreiben konnten so dass der Name falsch registriert wurde.
    Im Radio ZP30 wurde heute grossspurig bekanntgegeben dass die „EPP am ende“ sei dank der effizienten Arbeit der FTC und Regierung (die Mennoniten „sind ja jetzt Minister geworden“ genau wie die Deutschen „Papst geworden waren mit dem Ratzinger“, also muss es ja schliesslich bergauf gehen – wenigsten fuer uns).
    Die effektivste Methode der EPP ist in der Tat Menschen zu entfuehren fuer Loesegeld und Sachen anzuzuenden fuer einen direkten Schaden (keine Ahnung ob die Versicherungen da einspringen). Scheint als ob diese Gruppierung zusammen mit einigen Oeko Freaks hier im Wochenblatt wohl die einzigen sind im ganzen Land die sich „tatkraeftig“ fuer die Umwelt einsetzen. Das ist in der Tat die einzige Methode die Umwelt zu bewahren denn niemand interessiert sich sonst einen Dreck fuer irgendwas – „Nach mir die Sintflut“ ist das Motto der meisten Mennoniten z.B.
    Eigentlich sollte die EPP den „Weltumweltpreis“ erhalten fuer „tatkraeftiges Engagement“ fuer die Umwelt.

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