Verdacht auf sexuelle Nötigung bei einem Staatsanwalt

Caacupé: Staatsanwalt Roberto Zacarías ordnete die Suspendierung eines seiner Assistenzstaatsanwälte an, der in den Abendstunden Unterricht an einer Universität gibt und da eine Schülerin für bessere Noten erpresste.

Sei es die Macht oder das Gefühl sie zu besitzen: im aktuellen Fall meinte vermutlich Marcelo Portillo einer Studentin vorschlagen zu müssen, dass sie ihm sexuelle Gefallen tut, um ihre Note zu verbessern und ein Examen zu bestehen. Der Lehrer für Jura an einer privaten Universität nutzte seine Stellung schamlos aus und wurde dafür mit einer Suspendierung belohnt, die solange anhalten wird, bis der Fall vollkommen untersucht ist.

Es ist anzunehmen, dass die Studentin, deren Identität nicht bekannt wurde, genügend Beweise hat, um solche Behauptungen auch untermauern zu können. Staatsanwalt Gustavo Sosa aus Caacupé führt die Untersuchungen.

Wochenblatt / Ministerio Publico

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2 Kommentare zu “Verdacht auf sexuelle Nötigung bei einem Staatsanwalt

  1. Christian2005

    Nun, da solche Vorgehensweise sicherlich kein Einzelfall ist, wundert es mich weniger, wie „unbedarft“ ausgebildete „Fachkräfte“ hier im Lande sind?

  2. Dass es genügend Beweise gibt, ist eben nicht anzunehmen. Wenn es wirklich einen Beweis gäbe, dann wäre das ganze ja sofort erledigt sofern, das darf man nicht unterschlagen, der Beschuldigte nicht Kontakte quasi bis direkt in den Himmel hat, die ihn schützen. Ist dieses also nicht der Fall, dann ist hier nur die Aussage der Frau dahinter und nur deshalb schmort man oft monatelang im Fegefeuer und selbst nach Abwehr der Anklage bleibt immer was hängen während umgekehrt der Falschanzeigerin zu wenig oder oft gar nichts passiert. Daher ja auch die ganzen Probleme. Lupenrein selbst erzeugt.