Räumung von Händlern stößt auf massive Kritik

San Lorenzo: Rund 15 Händler auf dem Markt in San Lorenzo waren gestern von einer Räumung betroffen, die von der Stadtverwaltung angeordnet wurde.

Die Maßnahme ist auf einen kommunalen Beschluss von 2015 zurückzuführen, mit dem die Räumung angeordnet wurde. Das Argument ist, dass die Händler Fußgänger auf dem Bürgersteig behindern.

Die Betroffenen beklagten sich darüber, dass es keinen Umzugsplan gebe und viele nirgendwo ihr Hab und Gut mitnehmen könnten. Darüber hinaus versicherten sie, dass sie nicht über die Maßnahme informiert worden seien, sich aber trotz harter Gegenwehr bereit erklärten, von dem Markt zurückzuziehen.

Es gab auch elektrische Anschlüsse, die gekappt werden mussten.

Die Händler beklagten sich auch über den fehlenden politischen Willen, ihnen eine Lösung zu geben, weil sie woanders nicht arbeiten können. Eine Frau, die nicht identifiziert wurde, sagte, dass die Stadtverwaltung erst in ein bis zwei Jahren einen neuen Standort zuweisen würde.

Wochenblatt / Ultima Hora

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

1 Kommentare zu “Räumung von Händlern stößt auf massive Kritik

  1. Es ist doch wirklich wie im Irrenhaus! Warum ließen die Behörden überhaupt erst zu, daß sich „wilde Händler“ überall einfach ungefragt breit machen können? Man muß doch sofort den Anfängen wehren und nicht erst dann, wenn die „wilden Händler“ glauben, ihnen würde irgend ein Recht zustehen. Die Logik funktioniert einfach nicht, was man täglich beobachten kann.