Mobbing wird zur gefährlichen Mode in Netzwerken

Asunción: Das Bildungsministerium MEC und die Staatsanwaltschaft arbeiten zusammen, um Fälle von Mobbing zu untersuchen. Derzeit werden immer häufiger Bilder und Videos zur Belästigung von Opfern in Netzwerken platziert.

Das Veröffentlichen von kompromittierenden Fotos, Meme und Videos mit dem Ziel, andere zu verunglimpfen oder sich über sie lustig zu machen (Kind oder Jugendlicher) nimmt in der Schule oder Universitäten immer mehr zu. Diese Art von Mobbing zeigten mehrere Schüler und Eltern an, laut dem Ministerium für Bildung und Wissenschaften (MEC).

Das Cyber – Mobbing erfolgt vor allem durch soziale Netzwerke (Facebook, Instragram) und dem Instant – Messaging – System WhatsApp.

Sonia Escauriza, Generaldirektorin für Kinderschutz des Bildungsministeriums, weist darauf hin, dass die Einrichtung mit der Staatsanwaltschaft für Kinder- und Computerkriminalität zusammenarbeitet. Jeder Mitarbeiter von ihnen handelt von Amts wegen gegen Mobbing. Man geht zusammen in die betroffene Bildungseinrichtung und arbeiten am Schutz des Opfers und auch des Täters, weil in der Regel der Schuldige, der einen belästigt, Probleme in seinem Elternhaus hat, die von familiärer Gewalt über die Abwesenheit von Erziehungsberechtigten bis hin zu anderen Gründen reichen können.

Escauriza erklärt, dass das Opfer von Mobbing wieder in die Bildungsgemeinschaft integriert werde, um sicherzustellen, dass es nicht länger Opfer von Belästigungen sei. „Das ist es, was wir im Bildungsbereich wollen, aber die Folgen bleiben jahrelang spürbar“, sagte sie.

Escauriza betont, wie wichtig es sei, dass Eltern mit ihren Kindern Psychologen konsultieren. In den meisten Fällen empfehlen Lehrer, die ungewöhnliches Verhalten bei Schülern bemerken, den Eltern, sie zu einem Facharzt zu bringen, diese akzeptieren jedoch keine Vorurteile. Die Direktorin besteht darauf, dass das Gesundheitssystem mehr Fachkräfte in der Psychologie braucht, die sich um Kinder kümmern.

Das Gesetz gegen Mobbing in Bildungseinrichtungen trat am 6. Juli 2013 in Kraft. Die Kinder- und Jugendrichterin Graciela Rolón Cardozo entschied 2014 über den ersten Mobbing-Fall im Land.

Zwei 16-jährige Schwestern wurden wegen Mobbings gegen eine Klassenkameradin zu Sozialdiensten in einer Stiftung verurteilt. Die Belästigung begann, als die Kinder 10 Jahre alt waren.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Mobbing wird zur gefährlichen Mode in Netzwerken

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    Antworten

    Das ist doch in Deutschland auch so auf dem Campus. Auf dem Kindergartencampus. Danach, nach dem Kindergartencampus, haben die Deutschen dann allmählich ihren Hormonspiegel unter Kontrolle.

  2. Also da sieht man den Wald vor lauter Bäumen doch nicht? Wenn man „sozialen“ Netzwerken fern bleibt, gibts da auch kein Problem?

    1. Christian, wie bezeichnest Du das Internet? Oder das WB hier? Auch hier sind ständig persönliche Angriffe vorhanden. Willst Du mir sagen, Du rufst keine E- Mail, keine Whatsapp Nachrichten ab? Klar im Frazenbuch, Instergram und wie sie alle heißen mögen, ist es noch schlimmer, aber damit ist die Welt „verbunden“, ohne die geht nichts mehr.

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