Abgeordnete ohne Krankenversicherung

Asunción: Die ehrenwerten Angeordneten des Landes, 80 an der Zahl, sind seit heute nicht mehr krankenversichert, da das Finanzministerium die Versicherungsbeiträge nicht bezahlte.

Davon betroffen sind jedoch nicht nur die 80 Repräsentanten des Landes, sondern auch 1.300 Angestellte (16 pro Abgeordneten), meist Familienmitglieder, Freunde oder Geliebte. Die Firma Asismed, die vom Finanzministerium die Gelder für November und Dezember 2018 hätte erhalten sollen, erklärte in einem Schreiben, dass die Dienstleistung vorerst nicht weiter angeboten werden kann. Nun wartet nicht nur die Versicherung auf die Überweisung sondern auch die einst Versicherten.

Die Mehrheit der Wähler ist dafür, dass die Angestellten und Abgeordneten ihre Krankenversicherung selber zahlen und diese nicht vom Staat bezahlt wird. Bisher war dem jedoch nicht der Fall, weder bei den Repräsentanten noch bei den Funktionären.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Abgeordnete ohne Krankenversicherung

  1. Die armen Abgeordneten können ja jetzt ein öffentliches Krankenhaus besuchen, um mal zu sehen womit sich die einfache Bevölkerung in unserem schönen Paraguay zufriedengeben muss.
    Vielleicht erwachen dann ein Paar Gehirnzellen bei oben genannten ‚Volksvertretern‘, sofern noch welche vorhanden sind..

    1. Falsch. Die meisten Abgeordneten dürften genug andere Einkommensmöglichkeiten oder sogar Vermögen haben, um so Kleinkram wie Krankenhaus selbst bezahlen zu können, oder glaubt wer, dass es in Paraguay so etwas wie „Volksvertreter“ gibt?

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