Ablehnung in Sicht

Asunción: Das Designieren des Itaipú Präsidenten Federico González könnte zur Schmach für Mario Abdo werden. Es scheint sich eine Mehrheit zu bilden, die diesen Mann an der Spitze nicht gewillt ist zu bestätigen.

Der Senat, der von der Opposition dominiert werden kann, muss Federico González früher oder später absegnen, damit dieser an den Verhandlungen zum Itaipú Strompreis ab 2023 teilnehmen kann. Wegen seiner Vorgeschichte als Unterhändler, der den Ande-Präsidenten erpresste: Unterschreib oder gehe – traut man ihm auch erneut zu nicht die Interessen des Landes zu vertreten.

Senator Hugo Richer erklärte, „dass Abdo als er Federico González nominierte, entweder nicht das Vertrauen der Leute zu gewinnen wollte oder sich fürchtet. Die Regierung unterstreicht mit der Nominierung wie debil sie ist und wie wenig man von den Itaipú Verhandlungen erwarten kann“. Sein Kollege der liberalen Partei, Amado Florentín, „sieht es als schwierig González zu bestätigen“ und Victor Ríos geht so weit und sagte, „das wir das Cartes zu verdanken haben, weil dieser Abdo vor dem Amtsenthebungsverfahren rettete“. Für Senator Sergio Godoy (ANR) „regiert Abdo mit der Opposition und ist der der hauptsächliche Korrupte“.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Ablehnung in Sicht

  1. Jeder Tag, den Abdo mit seinen Amigos im Amt verbringt schwächt Cartes. Es ist fuer mich schwer nachvollziehbar, das Cartes keine klare Linie fährt.

  2. DerEulenspiegel

    Abdo ist wohl nicht mehr erst zu nehmen. Der Mann traf mit Gonzales eine Personalwahl, die nicht mehr nachvollziehbar ist. Was steckt dahinter?