Abrahan Fehr starb kurz nach seiner Geiselnahme

Manitoba: Wie Senator Arnoldo Wiens heute mitteilte, wurde von Seiten der EPP der genaue Todestag von Abrahan Fehr bekanntgegeben. Er überlebte keine Woche in den Händen der selbsternannten paraguayischen Volksarmee.

“Am 14. August 2015 um 18:00 Uhr starb Abrahan Fehr“, erklärte Wiens, der die Familie Fehr seit dem Auffinden des Leichnams begleitet. Die Bitte um ein genaues Datum machte er im Namen der Familie, nachdem ihnen die Koordinaten zum Auffinden der sterblichen Überreste übermittelt wurden.

Der Leichnam, der rund 2,5 Jahre unter der Erde lag, wies, soweit man das sagen konnte, keine Spuren von Gewalteinwirkung auf, womit ein natürlicher Tod am wahrscheinlichsten ist. Seine Gefangenschaft dauerte nur 6 Tage. Nichtsdestotrotz zahlte auch die Familie Fehr ein Lösegeld. Ein Lebenszeichen konnte aus oben genannten Gründen nicht übermittelt werden. Ebenso wenig zahlte man das Geld zurück. Insgesamt vergingen 888 Tage, bis die Familienangehörigen von Abrahan Gewissheit hatten.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

11 Kommentare zu “Abrahan Fehr starb kurz nach seiner Geiselnahme

  1. Unglaublich. Warum hat diese Drecksbande nicht einfach der Familie Gewissheit gegeben? Sie haben auch noch Loesegeld gefordert – fuer einen Toten.

  2. Erstens ist es, nachdem jemand schon 2,5 Jahre gestorben ist, sehr schwer seine Todesursache zu ermitteln („… keine Spuren von Gewalteinwirkung auf, womit ein natürlicher Tod am wahrscheinlichsten ist“) (wie willst nach 2,5 Jahren eine Strangulation negieren), zweitens arbeitet CSI-Asuncion auch nur nach der Daumen * Pi-Methode und drittes ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand sechs Tage nach seiner Entführung eins natürlichen Todes stirbt doch eher klein.

    1. Das würde ich nicht sagen, nach 6 tägiger Entführung, der Behandlung und dem Stress, kann es schon sein, das sein Körper nicht mehr mithalten konnte. Du hast aber Recht, irgend eine äußerliche Einwirkung nach 2,5 Jahren ist sehr schwer, zumindest bei dem CSI und den Gerichtsmedizinern hier in PY, wo keiner auch nur ein Fünktchen von Ahnung hat. Aber das noch Lösegeld bezahlt wurde, setzt dem ganzen die Krone auf. Dieser Senator Wiens, der jetzt sogar Kontakt zu der EPP hat, sollte genauso verscharrt werden. Er hatte vorher auch schon Kontakt.

      1. Hallo Eggi, äußere Gewalteinwirkungen kann man nach langer Zeit noch feststellen. Und genau das hat CSI-Asuncion auch gemacht und nichts dabei festgestellt. D.h. es wurde kein Projektil gefunden noch Frakturen. Auch Gift kann ausgeschlossen werden, falls CSI-Asuncion darin geschult wurde.
        Insekten geben wahrscheinlich keinen Aufschluss mehr zum Todeszeitpunkt.
        Aber wie Calicula schreibt, lebendig begraben oder ähnliches kann nicht ausgeschlossen werden, aber CSI-Asuncion sind, im Gegensatz zu mir, die Experten, also natürlicher Tod, wahrscheinlich Herzstillstand. Daumen * Pi stimmt da schon.
        Aber du hast Recht, entführt zu werden ist natürlich schon ein Stress. Trotzdem glaube ich nicht daran, vor allem wenn CSI-Asuncion zu so einem dilettantischen Ergebnis kommt.

        1. Man kann einige Todesursachen noch nach Jahren feststellen. Es kommt auf die Spurensicherung an.Wenn alles richtig Dukomentiert wurde,alle Bekeidungsstücke,Sachen und Knochen da sind ,spricht der Tote durchaus zum Rechtsmediziner. Vorsicht!
          Den Todeszeitpunkt kann man ungenau bestimmen Pollen,Gräser, Wurzeln usw.
          Die Knochen konnen einiges sagen ob jemand erhängt/erdrosselt/erstochen wurde.Gifte kann man im Erdreich,an Sachen, in Knochen nach weisen.Man muss wissen nach was man sucht,oft sind es nur die Abbauprodukte, die sagen was gespielt wurde.
          Das der Mann kurz nach seiner Entführung starb ist möglich, vielleicht war er Krank.Diabetiker/Stress oder so.

      1. Hab mich eh gefragt warum er in 4m Tiefe „lag“. So macht das natürlich Sinn. @Caligula, ist ihre Lebensgefährtin Buschfunkteilnehmerin oder was ist die Quelle?

        1. Das ist ganz einfach zu verstehen.Wer aus der Luft mit Wärmebildkammeras sucht findet nichts in dieser Tiefe.Auf Luftbildern ist auch nichts zufinden, sofern nicht oberflächlich etwas verschart wurde.Kuhle oder frischer Grabhügel.Mit Bodenradar oder Sonden konnte auch keineR suchen,da man nicht wusste wo der Leiche in etwa vergraben wurde.
          Wurde der Erdboden gut festgetrampelt,frablich wieder angeglischen sieht m,an auch nicht, selbst wenn man drauf steht.Die Verbrecher haben das gewusst!

  3. Das ist wohl mit gesundem Menschen verstand nicht zu begreifen.
    Ein Briecher an die EPP und ein Briefen zurück .
    Via Brieftauben ?
    Oder gehört das zu der wichtigen Aufgaben eines Senators , mit Verbrechern einfach sooooo zu kommunizieren .? Wie schaut der Herr Senator den Hinterbliebenen in die Augen ?

  4. Woher könnt ihr behaupten das Senator Wiens kontakt zur EPP hatt ?? Er hatt ja nur die betroffenen zur seite gestanden ! Warum macht ihr solche üblen nachrede ?

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.