Adolfo Trotte lässt sich nicht auf Geisteskrankheit untersuchen

Asunción: Der Olimpia Dirigent und Mörder seiner Ehefrau wurde wegen Todschlag von der eigenen Schwiegermutter angezeigt. Er selbst versucht eine Strategie ins Rollen zu bringen wonach er durch einen emotionalen Schock diese Tat durchführte also im Gegensatz zu seinem normalen Charakter.

Damit eine solche Strafminderung die 50% der Haftstrafe ausmachen kann, gültig wird, darf er keine Vorstrafen haben die ihn als gewaltsam einstufen. Daran wird die Strategie der Verteidigung wohl eingehen.

Die Psychologinnen Rosana Benítez (Gericht) und Diana Alcaraz (Staatsanwaltschaft) sollten seinen Geisteszustand zum einen beurteilen während parallel dazu die Psychiaterin der Staatsanwaltschaft Aida Leguizamon und Carlos Stevens von der Justiz ein zweites Gutachten erstellen sollten.
Adolfo Trotte behauptete heute an Kopfschmerzen zu leiden weswegen die Untersuchungen erst einmal verschoben werden mussten.

Mit der allseits bekannten paraguayischen Gerechtigkeit wäre ein Urteil von 15 Jahren Gefängnis, wovon nur 2/3 der Zeit bei guter Führung abgesessen werden müssen, keine Überraschung. Trotz großem Medieninteresse wird auch in seinem Fall mit einem milden Urteil gerechnet.

(Wochenblatt / Abc)

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