Ärztepfusch, medizinischer Behandlungsfehler oder Einbildung?

Ciudad del Este: Eine gesunde 19-Jährige sollte auf Anraten der Ärzte eine normale Geburt durchführen, obwohl das Baby 4 kg wog. Dem Baby geht es gut, die Mutter jedoch verstarb.

Araceli Velázquez (19) kam am Dienstag um 14:00 Uhr ins Krankenhaus Los Ángeles. Dreißig Minuten später wurde sie in den Kreissaal gebracht. 16:30 Uhr wurde das Kind von 4 kg Gewicht geboren und 10 Minuten später sagten die Ärzte, dass nur ein chirurgischer Eingriff der Mutter das Leben retten könnte, da sie unkontrollierbare Blutungen hätte. Eine Verlegung auf die Intensivstation des Krankenhauses Tesâi, kam nicht mehr zustande, da sie bei der Einlieferung schon ohne Lebenszeichen registriert wurde.

Die Ärzte hatten Araceli zur normalen Geburt geraten, obwohl für ihren Körperbau ein Kaiserschnitt vorteilhafter gewesen wäre. Sie verweigerten ihr einen Kaiserschnitt. Für die Tante der Verstorbenen, Nancy Velazquez, wurde hier Ärztepfusch begangen, Grund weswegen sie eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft einreichte.

Die Doktorin Dolly Valdez erklärte wiederum, “dass unausweichliche Komplikationen aufgetreten sind. Die Spezialisten haben absolut alles unternommen, was möglich war, um ihr das Leben zu retten. Als es ihr schlechter ging wurde sie ins Tesâi Krankenhaus gebracht“.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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