Alarmstufe Rot bei Streitkräften nach Cyberangriffen auf Tigo

Asunción: Die Generaldirektion für Informations- und Kommunikationstechnologien der paraguayischen Streitkräfte hat eine offizielle Warnung an ihre Institutionen bezüglich der möglichen Auswirkungen einer Ransomware-Infektion herausgegeben.

In einer Meldung vom Sonntag, den 7. Januar, hat die Generaldirektion für Informations- und Kommunikationstechnologien der paraguayischen Streitkräfte (FF. AA.) eine offizielle Warnung an ihre Einrichtungen bezüglich möglicher Auswirkungen einer Ransomware-Infektion herausgegeben.

Ransomware ist ein Virus, der erhebliche Auswirkungen haben kann, indem er Backups, Websites, E-Mails und deren Cloud-Speicher kompromittiert, erklärt der Bericht.

In einer ersten Version wurde die Warnung der Streitkräfte als „kritischer Schweregrad und roter Alarm“ definiert und bezog sich auf einen Fall des „Black Hunt“. Es wurde ausdrücklich erwähnt, dass diese Situation direkte Auswirkungen auf mehr als 300 Unternehmen hatte, die mit einem lokalen Betreiber verbunden sind. Stunden später wurde der Inhalt jedoch berichtigt, der Schweregrad in „hoch“ geändert und der Verweis auf das Unternehmen, das die Dienstleistung erbringt, gestrichen, ebenso wie alle Verweise auf „Black Hunt“.

Wochenblatt / El Nacional

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6 Kommentare zu “Alarmstufe Rot bei Streitkräften nach Cyberangriffen auf Tigo

  1. Wo ist das Problem für das paraguayische Militär? Wird damit das WiFi in den Kasernen gestört? Leidet die Einsatzfähigkeit des Ruderboot der Marine ? Sind beim Herr dadurch Schuhe und Bajonett nicht mehr auffindbar ?

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  2. Dieses Problem wird Paraguay nicht in den Griff bekommen, da schlicht zu wenig Kompetenz und auch die Infrastruktur besteht. Es ist ein überaus leichtes, an den an jedem Amt, bei Ande/Tigo ….. freistehenden PC´s einen Stick einzustecken und das Unheil nimmt seinen Lauf. Teils sind die PC´s sehr alt, wie es mit den Aktualisierungen aussieht und wer diese überwacht ….

    Diese Hacker tun uns allen aber einen Bärendienst. Letztlich wird deren Handeln dazu führen, dass MS und andere Großkonzerne dann Cloud-Lösungen anbieten und die PC´s da nur äußere Terminals sind. Dann sind aber alle Daten für jene verfügbar und der größte Hacker hat die Daten. Dann lesen die USA und alle angeschlossenen Geheimdienste alles mit. Sollte PY nicht zu Diensten sein, fällt das System urplötzlich zusammen, bis eben die Regierung selbst diese Summen/Dienste leistet, welche gefordert sind.

    Aktuell ist es unmöglich, dass PY hier auf Dienste aus China oder Russland zugreift (wenn es derer überhaupt gibt). Aber auch das würde letztlich nichts anderes bringen (auch die lesen alles und verlangen Gehorsam). Zudem wäre dann PY in der Grenzlinie, dass eben die Dienste aus USA und Co PY für Angriffe gegen die System dort verwendeten.

    Eigentlich verwundet es gar, dass es erst jetzt zu solchen Dingen gekommen sein soll und nicht viel früher. Man wird vorerst mit dieser Situation leben müssen, weil das Schutzniveau hier einfach niedrig ist. Es zu erhöhen würde so viel verlangen, dass es höchst unwahrscheinlich ist. Wie soll man die Kompetenz steigern, wenn jemand sich so schnell für einen Fachmann hält und weitere Bildung dann verweigert (das ist ein Grundproblem vieler hier). Wer soll das Geld geben, die Systeme aktuell und geschützter zu halten (Boxen, ID-System, …).

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  3. Alle Computer Angriffe weltweit wirken immer schon nur gegen Microsoft gesteuerte und manchmal auch gegen Microsoft kompatible Systeme. Wer keinen Angriff auf sein System will muss sich nur gegen Microsoft schützen. Das spart zudem sehr viel Geld für Lizenzen.

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    1. Und was ist mit Angriffen auf Serversysteme? Apache-Server z.B., also Web-Server oder SQL-Server für Datenbanken. Mail-Server usw.
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      Viele Viren sind oft Systemunabhängig, insbesondere solche, die über E-Mail verbreitet werden. Denn sie zielen auf die Dummheit der Benutzer ab, verleiten sie dazu etwas anzuclicken, ports oder berechtigungen feizugeben, etwas runter zu laden usw.
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      Die größte Sicherheitslücke ist der Mensch.

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    2. Ich glaube nicht, dass auf diesen Teilen ein Microsoft System lief, maximal als virtuelle Maschine für POS. Und wenn diese angegriffen wurde, dann entweder durch einen Administrator selbst und durch völlige Dummheit und Unvermögen.

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