“Alle Tätowierten sind Kriminelle“

Asunción: Die Nachrichtensprecherin Maria Teresa López löste eine Kontroverse aus, als sie erklärte, dass alle Tätowierten Kriminelle seien. „Was ich gesagt habe, wurde missverstanden“, erklärte sie danach.

In der Sendung Meridiano Informativo kam es zu diesem Vorfall, als die Moderatorin die Nachricht eines mutmaßlichen Verbrechers vorlas, der dank eines Tattoos auf seiner Hand identifiziert wurde.

„Jetzt sollte er bereits im Gefängnis mit anderen sitzen, die Tätowierungen haben, denn es ist im Allgemeinen das, was viele Menschen auszeichnet, die sich strafbaren Handlungen widmen“, sagte López am Ende des Berichts. Daraufhin folgten die ersten Kommentare in sozialen Netzwerken.

„Praktisch hat die Nachrichtensprecherin gerade gesagt, dass diejenigen, die Tätowierungen haben, strafbare Handlungen begehen (???)“, schrieb einer der Kommentatoren in Twitter.

Eine der ersten Antworten kam von der Journalistin Florencia Gismondi. „Wer hat das gesagt, von welchem Kanal? Ich muss eine strafbare Tat begehen! Fast 20 Jahre lebe ich mit einem Tattoo“, schrieb sie.

Unter anderem kommentierten Internetnutzer, dass López ohne Wissen spricht, Menschen mit Tätowierungen stigmatisiert und sie als Kriminelle behandelt.

Bei einem Interview verteidigte sich López und sagte, dass die Leute nicht verstanden hätten, was sie gemeint habe.
„Sie haben nur falsch interpretiert, dass dieser Mann für sein Tattoo verhaftet wurde. Wir hatten zwei Fälle von mutmaßlichen Kriminellen, die für ihre Tätowierungen wiedererkannt wurden. Was ich erwähnte, war der Fall der beiden Verdächtigen, nichts weiter. Wenn Menschen erbärmlich falsch interpretiert werden, kann ich das nicht rückgängig machen“, stellte sie klar.

López fügte an, dass sie nicht gerne in Diskussionen eintrete. „Ich mag es nicht, auf unbegründete Kommentare zu antworten. Leute, die mich kennen, wissen, dass ich nicht diskriminiere oder so etwas“, sagte sie. Um Kontroversen zu vermeiden, antworte sie auf solche Äußerungen in sozialen Netzwerken nicht.

Ihre Kollegin Patricia Vargas verteidigte sie.

„López bezog sich in keiner Weise auf Tätowierungen im Allgemeinen, sondern eindeutig auf solche von kriminellen Fraktionen, wie diese von der PCC (Primeiro Comando dA Capital). Mir ist sehr klar, dass sie ausschließlich darüber gesprochen hat“, sagte sie.

Auf der anderen Seite gab Lari Riquelme an, dass es nicht notwendig sei, Tätowierungen zum Stehlen zu haben. „In der Regierung haben sie keine Tätowierungen und sie stehlen“, sagte sie und fügte an, dass nicht alle Tätowierten Verbrecher seien.

„Man muss keine Tätowierungen haben, um ein Verbrecher zu sein. Das ist so eine dumme Denkweise. Diejenigen mit weißen Handschuhen sind die schlimmsten. Stellen Sie sich die Personen in der Regierung vor, sie haben keine Tätowierungen und sie stehlen auch“, erklärte Riquelme.

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18 Kommentare zu ““Alle Tätowierten sind Kriminelle“

  1. Richtigstellung: Nicht alle Tätowierten sind kriminell – aber so gut wie alle Kriminelle sind tätowiert. Außerdem: Wie blöd muß man schon sein, sich für sein ganzes Leben lang äußerlich so gräßlich zu verunstalten. Eine häßliche Frisur kann ich jederzeit wieder verändern, aber eine Tätowierung bleibt meistens für immer. Auch ist es richtig, daß bis etwa 1980 die meisten Tätowierten entweder Seeleute oder Knastbrüder waren oder schlicht einen „an der Backe“ hatten.

  2. Immer und immer wieder bin ich erstaunt, dass Menschen, die intelligent sein wollen, die Bibel lesen und jedes einzelne Wort für bare Münze nehmen, ganz egal, was Wissenschaftler sagen, die sich seit Jahrzehnten mit der Bibel beschäftigt haben. Ich bin platt!!

    1. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

      Z.B. Wo findest du das Motiv mit der Hefe als Suende ueber Jahrtausende hinweg als in der Bibel. Mehrere Propheten und Apostel jahrtausende apart folgten derselben Linie. Normalerweise wuerde die Mentalitaet ueber Jahrhundert sogar wandeln aber nicht in der Bibel. Versuch nur mal genau den mentalen Linien und Werdegaengen zu folgen wie Mose, Koenig David Tacitus, der Apostel Paulus, Karl der Grosse, Widukind, Gottfried von Bouillon, Martin Luther, Karl Marx, Sarah Wagenknecht, Angela Merkel, Jutta Dithfurth, Lafontaine, Gerhard Schroeder und zuletzt Claudia Roth. Wie aehnliche Linien haetten diese muessten sie alle zusammen jeder ein Buch der Bibel verfassen? Deshalb gilt gerade die frappante Aehnlichkeit zwischen den biblischen Buechern als Beweis der goettlichen Inspiration da diese ja ueber Jahrtausende verfasst wurde von vielen verschiedenen Aposteln und Propheten.
      Schau dir nur mal den Qur’an an. Selbst innerhalb von 200 Jahre (600 bis 800 nach Christus) wo er kompiliert wurde damit die Araber auch endlich mal ein Kitab (Buch) haetten, sind grassierenden Widerspruechlichkeiten an der Tagesordnung und der Koran ist uebersaet mit Ungereimtheiten uebrall. Das selbe die Baghavadhita.
      Die Bibel weist keine Ungereimtheiten auf oder Widerspruechlichkeiten.
      Zudem dass es von der Bibel mehr Fragmente als Zeitzeugen gibt als von jedem anderen Buch die immer Wort fuer Wort genau sind und maximal 5% abweichen im Neuen Testament. Im Alten Testament weichen die 0% ab ausser dem Buchstaben „T“ (Tau) welchen die Rabbiner (Juden) nach Jesus mal gefaelscht haben da diesen ihnen zu sehn nach ein Kreuz (T) aussah.

      1. Wir waren nicht dabei, aber dank der Wissenschaften wissen wir, d.h. natürlich nur diejenigen, die es wissen wollen, dass
        – Jesus von einer jungen Frau geboren wurde und nicht von einer Jungfrau
        – Jesus einen Sohn hatte (warum auch nicht?)
        – Jesus vier Brüder und zwei Schwestern hatte (wurden diese nun auch jungfräulich geboren?)
        – Jesus nur den Juden predigte
        – Jesus nicht in den Himmel fuhr, seine Gebeine wurden unweit von Jerusalem in einem Ossarium gefunden
        – besonders Matthäus, der Jesus nicht kanne, fast alles von Markus abschrieb und vieles einfach hinzudichtete
        – Paulus Jesus nicht kannte. Seine Anweisungen erhielt er von Jesus im Traum
        und so weiter, und so fort
        also, Ihr lieben frommen Christen, träumt nur weiter!!!

        1. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

          Matthäus 9,9 „Und als Jesus von da weiterging, sah er einen Menschen an der Zollstätte sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach.“
          Die Evangelien sind eine der wenigen Zeitzeugen der damaligen Zeit. Jesus selbst berief den Zoellner Matthaeus vom Zoll (auch bekannt als „Abgabenamt“ bei den Mennoniten) weg und er ging da weg und folgte ihm nach. Das impliziert dass die Bibel die Arbeit beim Abgabenamt als nicht kompatibel ansieht mit dem Christentum. Denn dem Zoellner waechst an dem Moment wo er im Abgabenamt, also Zoll oder Steuerbehoerde, taetig wird, ein kaltes hartes Herz das nicht mehr empfaenglich ist fuer die Saat des Evangeliums. Man merkt es bei den Mennoniten die im Abgabenamt sitzen: es sind meist geldgierige Freaks die machtbesessen sind und freude am Quaelen des Naechsten finden. Ein Zoellner oder Steuereintreiber charakterisiert sich halt dadurch dass er ein hartes gieriges Herz hat und in Ausuebung seines Amtes notwendigerweise entwickelt.
          Bei den meisten Mennonitenkooperativen sind Pfaffen die Vorsteher der Abgabenaemter und solche werden hochgepriesen wenn sie nicht zahlungsfaehige Mitglieder rausschmeissen.
          Es braucht nur ein paar private Spitaeler oder dass der Staat ein funktionierendes Gesundheitswesen hinbekommt um den Kooperativen fast gaenzlich das Wasser abzugraben denn man ist ja heute Kooperativsmitglied fast nur wegen der Krankenversicherung. Fuer viele Privatunternehmer vor allem Dienstleister eruebrigt sich die Kooperative mittlerweile und ist eher nur eine Institution die einem Steuern abzapft. Diese Leute versuchen dann noch „was zurueckzubekommen“ indem sie sich in gutdotierte Posten hieven lassen und werden so auch noch zu Saugern.

          1. monosapiens sapiens

            Hier haben wir es wieder: man liest was in de „heiligen“ Schrift und glaubt fest daran.
            Wann aber wurden die vier Evangelien geschrieben? Damals war dieLebenserwartung durchschnittlich 35 Jahre. Tonbänder und äühnliches gab es nicht.
            Markus wurde um das Jahr 70 nachChristus geschrieben.
            Matthäus, der viel von Markus abkupferte um 80 – 90 nach Christus
            Lukas ebenso
            Johannes ca einhundert Jahre nach Christus.
            Wer nun glaubt, sich etliche Jahrzehnte nach Christus an dessen Worte und Taten zu erinnern, hat wirklich nicht alle Tassen im Schrank!

  3. Nanu? Plötzlich ist der große biblische Kommentar von Kuno zur Sau und vom Ei auf der Palme verschwunden. Dafür hilft Bruder Manni mit seiner regen Phantasie neiderfüllt aus. Na dann…

  4. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Es ist schon richtig so dass alle Taetowierten Kriminelle sind – oder wenigstens eine kriminelle Gesinnung hegen (und diese irgendwann in die Praxis umsetzen).
    Tattoos sind meist Zeichen von Satanisten, „Caballos locos“, LGBTIQ, Feministen, Rot-Gruen und andere Hippies und Jopes, und dergleichen.
    Vorrangig sind Tattoos ein Zeichen von Knastbruedern oder eben Kriminellen. Also, alles andere als Christ hat Tattoos und somit ist es eine Abgrenzung zum Christentum.
    Denn Tattoos sind fuer Christen verboten.
    3. Mose 19,28 „Ihr sollt keine Einschnitte an eurem Leib machen für eine [abgeschiedene] Seele, und ihr sollt euch keine Zeichen einätzen! Ich bin der Herr.“
    Das Zeichen einaetzen ist direkt die Taetowierung welche ein heidnisch-okkulter Brauch war und ist.
    Deswegen ist es richtig die Taetowierten als Heiden und Satanisten anzusehen.
    Knastbrueder und aehnliche machen sich ja Zeichen fuer jedes Knastjahr, jeden Toten den sie ermordet haben und andere wichtige Events in ihrem Leben. Das genau soll der Mensch nicht machen. Dann soll man sich buchstaeblich nicht „Zeichen einaetzen“ welches ja sprichwoertlich das Tattoo ist.
    Die Ansagerin hat recht nur eben nicht genug Mut aufgebracht und aus angst um ihren Job die Wahrheit versucht zu drehen.
    Ja, alle Taettowierten sind Kriminelle denn sie verstossen gegen „die Schrift“ – das Gutenachtbuch hoffentlich vom seeligen @Monosapiens und @Nick. Und ja Tattoos sind eben Merkmale die der Polizei helfen die Kriminellen zu identifizieren und einzubuchten.
    Man taetowiert sich heute ja um „hervorzustechen“ und „was zu sein“ – also um die innere Leere mit aeusserem Schein zu uebertuenchen. Das ist also Hefe also Sauerteig.
    Matthäus 16,12 „Da sahen sie ein, daß er nicht gesagt hatte, sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.“
    Warum war Sauerteig, also Hefe, im Brot verboten? Weil die Hefe die Menge des Teiges aufblaeht und scheinbar groesser macht. Die Hefebakterien schaffen Windblaeschen die den Teig aufbauschen. Dadurch WIRKT der Teig und das Brot groesser und imposanter als es IST. Der Schein truegt und gaukelt falsche Verhaeltnisse vor.
    Das tun auch Tattoos. Sie gaukeln was vor was der Mensch nicht ist denn der Mensch kommt nicht mit Tattoos auf die Welt sondern mit nackter unbeschriebener Haut.
    Das geht sehr in die Richtung des Verbotes der plastischen Chirurgie und Schoenheitschirurgie – Ausnahmen sind natuerlich Verunstaltungen durch Ungluecke wo man dann aber nur den Urzustand versucht wiederherzustellen. Jegliches basteln am eigenen Koerper ist eigentlich durch dieses Tattooverbot untersagt. Der Mensch soll so sein und bleiben wie er von Gott geschaffen wurden aber innerlich soll er eine veraenderte Kreatur werden und sein. Aeusserlich derselbe und unveraendert aber innerlich veraendert und verwandelt.
    Deswegen kann ein Jude heute auch ein Schwein essen WENN dieses Schwein „bekehrt“ ist. Aeusserlich ein Schwein aber von der Wesensart ein Lamm. Wenn das Schwein aber nicht bekehrt ist so ist es auch weiterhin als Speise verboten.
    DAS bedeutet dieses folgende.
    Apostelgeschichte 10 V 11 ff.
    „11 Und er sah den Himmel geöffnet und ein Gefäß zu ihm herabkommen, wie ein großes, leinenes Tuch, das an vier Enden gebunden war und auf die Erde niedergelassen wurde; 12 darin waren all die vierfüßigen Tiere der Erde und die Raubtiere und die kriechenden Tiere und die Vögel des Himmels. 13 Und eine Stimme sprach zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iß!
    14 Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines[3] gegessen! 15 Und eine Stimme [sprach] wiederum, zum zweitenmal, zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein! 16 Dies geschah dreimal, und dann wurde das Gefäß wieder in den Himmel hinaufgezogen.“
    Das Tattoo zeigt die innere Unreinheit am Schwein – die Abwesenheit des Tattoos am Schwein laesst a priori schon mal zu dass es eventuell „von Gott gereinigt wurde“. Ist das Schwein aber taettowiert, so ist es a priori „nicht von Gott gereinigt“.
    Die Anwesenheit oder Abwesenheit von Tattoos ist eigentlich heilsentscheidend denn dieses ist ein Indikator des inneren Status des ehemals unreinen Tiers.
    Ein guter Apfel wird nicht auf einmal nur von Aussen angefault sein und von innen gut. Und der faule Apfel wird nicht nur von Aussen faul sein sondern auch von innen. Tattoo = Faeulniss.
    Tattoos, Piercings, Nasenringe, etc sind nicht nur Nebensachen bei denen es jeder halten kann wie er will.
    Taetowierte Menschen sind immer der okkulten Szene zuzuordnen.

      1. Gegenfrage: muss man alles erlauben?
        Gerade bei diesen social media sieht man genau wie sie nur nach links plattformen bieten. Völlig unnotwendig.
        Gewisse chatfunktionen in zeitungen sind ja hier nicht gemeint.

        1. @zardoz, selbstverständlich muß alles erlaubt sein, was anderen keinen Schaden zufügt ! Jeder der sich herabgesetzt beleidigt oder difamiert fühlt kann dagegen vorgehen. Es gibt genügend Gesetze und bedarf auch keiner neuen Gesetze ! Wo möchtest Du denn eine Grenze setzen ? Wer sollte das entscheiden, mit welcher Begründung ? Ein Herr Böhmermann kann unter dem Deckmantel der Satire andere Menschen beleidigen – andere dürfen das nicht ? Also zweierlei Maß ?
          Entweder es gibt Meinungsfreiheit – oder es gibt sie nicht.

          1. Es gibt sowieso keine meinungsfreiheit. Die grenze ergibt sich. Es gibt für alles eine. Je nachdem wer die mehrheit hat soll dann auch entscheiden. Genau das ist jetzt nicht so. Gerade heute sehen wir, dass meinungen zu gesetzen und grundgesetzen und rechten werden, die dann per beamtenmoloch und richtern durchgesetzt werden. Das ist das gegenteil von meinungsfreiheit. Covid, asyl, klimawandel, gender etc. Hier muss sich dringend was ändern auch wenn es ein heikles thema ist und hoffentlich noch bevor alles in die luft fliegt.

          2. @Zardoz: „Es gibt sowieso keine meinungsfreiheit“ – ein Zitat von Dir.
            Genau, damit Du solche Äußerungen straffrei machen kannst, sollten wir gemeinsam eintreten !
            Ein paar Zeilen vorher äußerst Du Dich aber ganz anders. Man solle „dieses idiotische social media abstellen …“
            Niemand muß Deiner oder meiner Meinung sein – warum sollte sie auch nicht mal falsch sein ? Na und – Hauptsache man kann sie ungestraft äüßern !

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