Als hätten wir es geahnt

Asunción: Während alle darauf zu warteten, dass der Spritpreis sinkt, wird nun bekannt, dass wegen einer beschlossenen Förderbeschränkung der OPEC jetzt die Preise weiter steigen werden.

Kaum wurde bekannt, dass die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und ihre Verbündeten beschlossen haben, die Ölproduktion um 2.000.000 Barrel pro Tag zu reduzieren, wird in unserem Land bereits von neuen Kraftstoffpreiserhöhungen infolge dieser Entscheidung gesprochen.

“Was kommt, kann nicht aufgehalten werden”, sagte Pedro Mancuello, Vizeminister für Handel und Dienstleistungen des Ministeriums für Industrie und Handel (MIC), in einem Interview mit Radio Monumental.

Der Beamte wies darauf hin, dass die Kürzung der Ölproduktion einen erneuten Anstieg der Kraftstoffpreise zur Folge haben wird.

“Hier haben sie sich auf globaler Ebene geeinigt und wir sind keine Produzenten. Wir können die Gewinne von Petropar vorübergehend, wie es jetzt der Fall ist und je nach den wirtschaftlichen Verwerfungen, zur Senkung einiger Kraftstoffarten verwenden, aber wir können nicht aufhalten, was kommen wird”, sagte er.

Unterdessen haben Vertreter der Wirtschaft bereits darauf hingewiesen, dass die internationalen Preise für Benzin und Diesel bereits zu steigen begonnen haben.

Sie wiesen jedoch darauf hin, dass diese Auswirkungen erst im Dezember zu spüren sein werden.

Wochenblatt / Extra

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Als hätten wir es geahnt

  1. Das nennt sich Perpetuum Mobile:
    Sprit muss ja auch transportiert werden. Das tankt man ja nicht direkt am Bohrloch.
    Da das transportieren von Sprit immer teurer wird, weil die Spritpreise ständig steigen, steigen auch stetig die Transportpreise. Dadurch muss logischerweise auch der Spritpreis steigen. Ist doch alles logisch man. Man muss es einfach so lange drehen und wenden, bis es passt.
    Ansonsten zieht auch immer das Sprüchlein: Wir Seppls haben die Lager gefüllt, als der Spritpreis noch hoch war. Das müssen wir zuerst abbauen. Okay, logisch, nur habe ich bisher im Paragauy noch keinen einzig Tanklager gesehen. Vielleicht gibt es das.
    Auffällig ist natürlich, dass genau dieses Sprüchlein vor einem Monat posaunt wurde: “Wir Seppls haben die Lager gefüllt, als der Spritpreis noch hoch war. Das müssen wir zuerst abbauen”. Da haben wir aber Glück, dass die Lager noch voll sind bis Dezember.
    Die Frage ist halt, warum die Schmuggler hierzulande an jeder Straßenecke ihr in PET-Flaschl abgefüllten, aus Argentinien geschmuggelten Sprit billiger verkaufen können. Und warum der Sprit in Argentinien weitaus billiger ist als im Paragauy. Die karren den Sprit doch nicht von Saudi Arabien hierher, sondern von Venezuela.
    Nun gut, sei es wie es ist. Aber wenn die Spritpreise im Dezember steigen werden, heißt das klipp und klar: Sämtliche Preise werden weiter steigen.
    Das hat die OPEC natürlich wieder einmal gef***t eingeschädelt: Müssens weniger arbeiten und erhalten mehr Plata pro Fässchen. Genial. Könnte von mir sein. Muss ich mal meinem Kunden (meinem Chefe) vorschlagen: Ich arbeite weniger, erhalte dafür mehr Lohn. Man, bin ich genial! Das muss doch mal geschrieben werden, wenn das sonst niemand macht. Darauf wären Sie nie gekommen.

    20
    1
  2. Wenn die Hirnlose von der Leyen inkl. EU meldet „kein ÖL mehr aus Russland“, natürlich 2 Tage später kommt der Meldung vom OPEC 1 Million Barrel weniger und die Preise steigen

Kommentar hinzufügen