Angestellte des Zoos drohen Tiere zu vergiften

Asunción: Die Verantwortlichen des Botanischen Gartens und des Zoos von Asunción kündigten an, dass einige Beamte versetzt würden, weil die Betroffenen gedroht hatten, Tiere zu vergiften und den Tierpark mit der Direktorin darin zu verbrennen.

Die Angestellten wiederum kündigten an, dass sie jeden Tag vor den Zugangstor Demonstrationen abhalten werden, wenn wirklich Versetzungen von Kollegen umgesetzt würden. Blásido Colonel von der Gewerkschaft Sitrama forderte in einem an die Gruppe der Mitglieder gerichteten Audio die Behörden auf, Respekt zu zeigen und den Zoo mit der Direktorin Maris Llorens darin zu verbrennen.

„Es war eine Menge Mühe, dorthin zu gelangen, wo wir jetzt sind. Wir verdienen als Angestellte Respekt und dieser fehlt. Wir müssen aufmerksam sein und wenn es notwendig ist, den Zoo mit der brasilianischen Direktorin in Brand zu setzen, sie einzusperren und sie zu grillen. Es gibt kein Problem, wir müssen es tun, wenn das Exekutivkomitee über Versetzungen entscheidet“, sagte Colonel.

Er betonte aber auch, dass die Gewerkschaft offen für Dialoge und Verhandlungen sei.

Die Zoodirektorin Maris Llorens hat Bürgermeister Mario Ferreiro bereits über die Situation mehrerer Beamter informiert, die Mitglieder der Sitrama Gewerkschaft sind und Tiere zu vergiften drohen sowie den Zoo mit der Leiterin anzuzünden. Alle Streitparteien hoffen jedoch auf eine gütliche Einigung in dem Fall und signalisierten beiderseits Gesprächsbereitschaft.

Wochenblatt / La Nación

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8 Kommentare zu “Angestellte des Zoos drohen Tiere zu vergiften

  1. Wer im Zoo arbeitet, da sollte man eigentlich denken, ist tierlieb.
    Zwar glaube ich auch nicht, dass sie wirklich die Tiere vergiften würden, nur allein das Aussprechen dieser Drohung sollte eigentlich eine Konsequenz haben: Rausschmeissen wegen Dummheit.
    Schon allein was das für ein Shitstorm in den sozialen Netzwerken bewirken würde.

  2. Zoos sind übriggebliebene Reikte aus unwissenden Zeiten und sollten heutzutage auch nicht mehr betrieben werden? Naturschutzgebiete wären sicher hilfreicher als die Tiere einsperren, zumal in Py ein Tier als Sache gilt, nicht als Lebewesen, beispiele gibts allein im WoBla genug! (lebendes Teju häuten)

    1. So ist es! Besonders Tierlieb, oder der Umgang mit anderen Lebewesen, hat keinen Stellenwert in der Gesellschaft. Leider. Wozu überhaupt ein Zoo in so Finanz schwachen Ländern gebraucht wird, erklärt sich mir nicht.

  3. Eine gütliche Einigung erzielen?
    Nachdem die Beamten mit Mord an der Direktorin drohen?
    Unglaublich!
    Diese zum Verbrechen aufrufenden Gewerkschaft gehört als terroristische Vereinigung verboten, diejenigen, die mit Mord drohen angeklagt und verurteilt.
    Wehret den Anfängen!

  4. Ich würde mit benzin \ Diesel Gemisch die Hosen einpinseln. Die Hände auf den rücken binden, Feuer geben und dann tanzen lassen. Vielleicht zwei Hosen über einander ziehen dann tanzen sie länger.

  5. Man konnte ja hier schon vor Jahren lesen, dass die Zooangestellten den Tieren das Fleisch geklaut haben, wodurch dann einige verhungert sind. So viele Nichtstuer wie im Zoo und Botanischen Garten „arbeiten“ gibt es sonst nirgends in Asuncion. Würde mich nicht wundern, wenn die nach so Aussagen wie oben gemacht noch belohnt würden anstatt zu bestraft.

  6. So dumm können Angestellte sein. Sie wollen die Tiere vergiften, wegen derer die Besucher kommen und deren Gehalt „bezahlen.“

  7. Kein Zuckerschleck

    Antworten

    Die nur dreihundert Angestellten des diesländischen Zoos haben auch wirklich alle Hände voll zu tun, bei 6 bis 7 Millionen Einwohnern. Das ist kein Zuckerschleck der Job, ich merk dass jeden Morgen, wenn er erwacht und bei Einbruch des Gestanks von abfackelndem Müll ein weiterer Tag Botanico sich zu ende neigt.

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