Arbeitslosengeld vor der Einführung in Paraguay

Asunción: Personen ohne ein festes Beschäftigungsverhältnis könnten womöglich bald vom Staat eine Unterstützung erhalten, die man als Arbeitslosengeld interpretieren kann.

Mit der Initiative will man erreichen, dass ein Arbeiter, im Fall er wird entlassen, eine Art Unterstützung erhält. Die dazu ausgearbeitete Gesetzesvorlage wurde von der liberalen Abgeordneten Roya Torres präsentiert, die ihr Projekt Arbeitslosenversicherung nennt.

Laut den Ausführungen der Parlamentarierin sollen Arbeiter die aus einem Grund entlassen wurden 50 % ihres letzten Gehaltes gezahlt werden, wenn sie beweisen können dass sie selbstständig Arbeit suchen und an Weiterbildungen teilnehmen. Vorerst soll diese Unterstützung für drei Monate gezahlt werden.

„Aus den verschiedensten Gründen werden Menschen entlassen und ich sehe eine Notwendigkeit dass der Staat die Pflicht hat die Personen zu unterstützen, wenigstens für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten“, so die Abgeordnete abschließend.

Gründe gegen die Einführung zu stimmen gibt es eigentlich keine es sei denn den 125 Gesetzgebern ist die Bevölkerung egal.

Das Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung (AVAVG) vom 16. Juni 1927 wurde am 7. Juli 1927 vom Deutschen Reichstag mit 355 gegen 47 Stimmen bei 15 Enthaltungen und 3 ungültigen Stimmen verabschiedet und trat am 1. Oktober des Jahres in Kraft. Es stellt den im europäischen Vergleich späten Beginn einer Arbeitslosenversicherung in Deutschland dar.

Wochenblatt / Abc Color

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13 Kommentare zu “Arbeitslosengeld vor der Einführung in Paraguay

  1. Gründe gegen die Einführung zu stimmen gibt es eigentlich keine es sei denn den 125 Gesetzgebern ist die Bevölkerung egal, die Bevölkerung ist denen scheiß egal. Die werden die ersten sein, die sich den “ guten Nebenverdienst “ sichern und auch bekommen, während Ihrer Tätigkeit.Hier wird nichts für die Bevölkerung beschlossen, ohne eigenen Nutzen daraus zu ziehen.

  2. Die Überschrift des Artikel ist wohl etwas zu vollmundig ausgefallen. Nur weil ein liberaler Abgeordneter ein Arbeitslosengeld vorschlägt, ist dies noch lange nicht Gesetz. Die Liberalen haben schon sinnlose Ideen in die Welt gesetzt, wie z.B. die Senkung der Stromkosten. Wie das aber alles finanziert werden soll, das sagen sie nicht, diese Sprücheklopfer. Das Arbeitslosengeld wird genau wie die Stromkostensenkung nicht kommen. Eine Arbeitslosenversicherung wird schon allein daran scheitern, daß in der Realität vermutlich nur wenige in diese einzahlen werden. Bekommen wollten sie schon was, aber nichts dafür tun. So ist das hier doch üblich.

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Ich zeigte meinen paraguayer Arbeitern dieses und die sagten darauf unisono: „Na wunderbar! Dann melden wir uns ab und kassieren weiterhin ohne zu arbeiten“.
    Was bekloppteres bei der Lateinermentalitaet kann man sich nicht ausdenken.
    Mit 400 Tausend Gs kommt ein lateiner gut ueber die Runden pro Monat, was bedeutet dass bei einem Arbeitslosengeld von nur 500 Tausend die lateiner reihenweise ihre Arbeit aufgeben werden und nur vom Staat zocken.
    Ansonsten bin ich als Mennonit auch arbeitslos und wuerde eigentlich Arbeitslosengeld beziehen muessen.

  4. 1. Der Arbeiter muss entlassen werden und kann nicht einfach gehen.
    2. 50% vom Mindestlohn sind 1.056.281 PYG , beim Hausangestellten 633.770 PYG
    3. Wie kommen Sie auf 500.000 PYG Arbeitslosengeld?
    Entweder Sie können nicht rechnen, oder aber Sie zählen auch zu denen, die sich selbst nicht an die Gesetze halten aber über die anderen Rechtsbrecher immer ablästern?

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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      Nur ne Summe ueber den Daumen. Der Indianer bekommt jeden 2. oder 3. Monat 400 Tausend „Armengeld“ (Tekopora) fuer die Kinder (das wird per Kind bezahlt. Und Personalausweise werden nochmals ausgestellt auf verstorbene Opas und Omas so dass sich die Statistiken der Indianerbevoelkerung immer mehr verfaelschen. Is ein Alter tot, wird schwups dieselbe CI Nummer genommen fuer einen jungen Indianer. Wurde mir gesagt von Mennoniten die das System kennen). Danach waere es nur logisch dass in etwa das Arbeitslosengeld so bei 500 Tausend liegt da der durchschnittliche Lateiner davon pro Monat Essen kann. Also 500 Tausend kostet es pro Person im Monat „wuerdig“ zu essen (Fleisch vom Super inklusive), damit waere der Mindestlohn 4 mal so hoch, reicht also genau wie die Zentralbank sagt fuer Mann, Frau und 2 Kinder aus pro Monat um „wuerdig“ zu leben.
      Ach wie wollen die jedem Faulpelz denn 1 Million zahlen? Da ist ja der Staat in ein paar Monaten bankrott. Nein das Arbeitslosengeld duerfte in etwa soviel sein wie das Tekopora Geld, also gerade genug fuers Essen.
      Also ein mennonitischer Viehzuechter „isst schon wuerdig“ wenn er 1 bis 2 Rinder pro Jahr verkauft von den 500 Rindern oder desmamantes die er pro Jahr verkauft (1000+ % Rendite. Eher 2500% Nettogewinn).
      Um die Relationen etwas zu erlaeutern!

  5. Johan Moritz: Wäre ich ein Indianer ich würde es genau so machen.Das System ist weltweit fürn Arsch.Arbeiten bringt kein Geld mehr,Bildung keine Bildung und Medizin keine Gesundheit.Der Planet und zwar der GANZE,nur noch ein versiffter ausgelutschter Abort dank Zivilisation und Kapitalismus.In ihrer Schreibweise hört man eine gewisse Gehässigkeit gegenüber den Hiesigen,Indianer und auch den Leuten die sich nicht jedem Tag zwischen 7-5Uhr sputen.Ein klares Zeichen für einen fleissigen Sklaven der eigenständiges denken nie gelernt hat. Wieso wollen sie der „Lateinermentalität“das Arbeitslosengeld verwehren?Zur Errinnerung,es gibt genug Arier die fein und brav männchen bei der Arge und Jobcenter machen nur um läppische Almosen,auch Hartz 4 genannt,zu erbetteln. Diese überhebliche , systemtreue Gehässigkeit die viele Europäer hier an den Tag legen ist einfach nur abartig.Aber hei,ohne System kein Adelstitel ergo ,ohne Adelstitel ist man kein bisschen besser als die anderen…

  6. drei Monate Geld ohne zu ARbeiten – Hurra! dann stehen hier alle Räder still, weil alle erstmal drei Monate Blau machen werden.

  7. ….peinlich, wie verachtend man über die Indianer spricht !!!!
    Das Land gehörte ihnen, bevor der Spanier kam und es ihnen weg nahm. Dann kamen all die anderen und nahmen noch mehr weg.
    Arroganz und Überheblichkeit…sind das die Tugenden von den Mennoniten ???
    Haben sie das Land gekauft oder geschenkt bekommen ???
    Kommen Sie mit 500 t. Guarani im Monat aus um “ würdig “ zu essen ???
    Wohl kaum !!!!
    Würden Sie , “ Herr von Nassau etc.pepe „für diesen Hungerlohn von Tagessold arbeiten ???
    Ich glaube nicht !!!!
    Ist es der hiesigen paraguayischen Bevölkerung nicht gegönnt, auch etwas besser leben zu können ?

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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      Mit 500 Tausend pro Monat setzt sich jeder lateiner gemuetlich in Villa Hayes zur Ruhe. Wenn was fehlt so werkelt man zusaetzlich 1 bis 3 Tage im Monat fuer 100 Tausend als Tageloehner. Viele paragauyer kommen ja sowieso nur in den Chaco zu den Mennoniten um „auf Teufel komm raus“ Gehaltsabzocke zu betreiben um sich in aller Schnelle ein Haus zusammenzuarbeiten um dann abzuhauen das Haus zu bauen und dann fuer 500 Tausend „en su valle“ als Tageloehner sein Leben zu fristen. Das funktioniert leidlich gut.

  8. Nun, wünschen kann man sich alles, nur inwieweit diese Wünsche erfüllbar sind, das steht auf einem anderen Blatt. Jetzt schreien alle laut „wir wollen Arbeitslosengeld“. Nun: wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat so viel Geld?? Gehen wir mal durchweg nur vom gesetzlichen Mindestlohn aus, der bei ca. 2,2 Mio. Gs. liegt. Dann müsste zunächst erhoben werden, wie viele Arbeitsfähige in Paraguay tatsächlich arbeitslos sind. Will man z..B Arbeitslosen monatlich einen halben Mindestlohn als Arbeitslosengeld bezahlen und gehen wir mal von 50% Arbeitslosen aus (was nicht zu hoch gegriffen ist!!!), dann müssten die 50% angemeldet arbeitenden im Durchschnitt jeder die Hälfte seines Lohnes als Arbeitslosenversicherung bezahlen, und das würden dann auch mit sich bringen, daß die Arbeitslosenzahl sprung´habt in die Höhe geht, denn wer so viel an Arbeitslosenversicherung bezahlt muß, der will auch wieder etwas davon zurückhaben. Dann macht dies den Aufbau eines riesigen Arbeitsamtes notwendig, mit vielen Tausenden an Bediensteten, So nebenbei müßte diese Leute ja auch bezahlt werden, dann bekommt als der Arbeitslose, der als Beschäftigter 50% von seinem Lohn an Arbeitslosenversicherung bezahlen muß, selbst nur 25%, denn die Institution will ja auch von etwas leben. Das Volk besteht fast durchweg (zum größten Teil) aus Arbeitslosen, selbst wenn der größte Teil trotzdem arbeitet. Nicht jeder hat einen Arbeitsplatz in einer Firma, im Handel, Gewerbe, Dienstleistung, denn sehr viele sind in landwirtschaftlichen Klein-Mittelbetrieiben tätig und bekommen für ihre Arbeit oft nicht einmal Geld, arbeiten direkt für eine Schlafstatt und etwas zu essen. Andere wieder sind ambulante Verkäufer, sind also keine Arbeitslosen, können aber auch arbeitslos werden. Was ist dann mit diesen??? Woher sollen dann die vielen zu erwarteten Leistungen an die Arbeitslosen finanziert werden??? Vielleicht könnte da der Menno-Pfaffe etwas nachhelfen, wenigstens seinen Glaubensbrüdern im Chaco, soweit sie arbeitslos sind, etwas zu essen und etwas Geld zum Leben geben, Aber wenn natürlich jetzt der Pfaffe noch seine eigenen Arbeiter verhöhnt, und gleichzeitig noch sich selbst arbeitslos melden möchte, das ist dann nun wieder mal ein weiteres Beispiel der gerade bei Pfaffen vielfach vorhandenen Scheinheiligtum. Die Realität ist ganz einfach, daß etwas wie eine Arbeitslosenversicherung gar nicht realizierbar ist, aus für jeden normalen Mensch verständlichen Gründen. Ja, es kamen die Spanier, die den Indianern ihr Land wegnahmen. Und dann kamen noch mehr, und nahmen noch mehr weg. Und dann kamen die Pfaffen, um ihnen ein Leben nach iihrem Tod zu versprechen, und nahmen ihnen das bißchen, das ihnen noch blieb, auch noch weg. Allein schon die Dollar-Millionen, die allein am und um den 8. Dezember jedes Jahr „gesammelt“ werden, stammen fast durchweg aus der Hosentasche der Ärmsten.

  9. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Also mein Arbeiter beschwerte sich schon dass man durch das IPS den Arbeitern 2% mehr Beitraege kassieren will fuer die Arbeitslosenversicherung. Das wolle er auf gar keinen Fall „denn er wuerde nie krank“. Er wolle aber um diesen Teil mehr Gehalt haben, also die 2% Belastung dem Arbeitgeber aufbuerden.
    Also da hat man die Mentalitaet des lateiners.
    Frueher oder spaeter steigen nur die Ansprueche und das Ganze wird sowieso nur dem Arbeitgeber aufgehalst.
    Auf gar keinen Fall sagte ich dem, „er zahle ja sowieso nur 2000 Gs mehr pro Monat“. Das war dem auch noch zu viel als Arbeitslosenversicherung.
    In solchen Fallen bin ich immer sehr froh wenn ich die 380 ACP Pistole immer bei mir hab + 1 Reservemagazin. Da die Hiesigen sowieso nur getrieben werden von ihren Gefuehlen, so kann irgendwas passieren (waere da nicht der Kaltbluetige coole Mennonit der dazu auch noch Christ ist – so manche Messerstecherei haette sich schon ergeben wenn unter paraguayern).

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