Argentinien stellt Erdgaslieferung nach Paraguay wegen Selbstnutzung ein

Asunción: Der Präsident der paraguayischen Kammer für Gasverteilter (Capasa), Pedro Ballota, erklärte, dass die Erlaubnisse für Gasausfuhren nach Paraguay nicht mehr vergeben werden, da man selber auf Kältewellen und Unterversorgung vorbereitet sein will.

Die Furcht um Fehlmengen im Nachbarland unterstreicht das ohnehin schon beschränkte Handelsverhältnis mit Paraguay.

Jedoch braucht sich die Bevölkerung nicht fürchten, da es genug Vorräte gibt. Außerdem hat Ballota Vertrauen, dass die Erlaubnisse für nächste Woche wieder vergeben werden. Diese Mangelversorgung ist ebenso typisch für Argentinien wie die Erhöhung der Preise, die teilwiese bis auf 200.000 Guaranies pro 13 kg Flasche im vorhergehenden Jahr betrugen.

Obwohl bis Ende des Monats genügend Vorrat herrscht sieht der Präsident der Kammer nach wie vor als negativ an, dass Argentinien der einzige Lieferant ist. Außerdem ist die Bürokratie um etwas Gas zu importieren überdurchschnittlich hoch.

Der Eigentümer der Tankstellenkette Copetrol, Blas Zapag, sagte noch nichts von der Mangelversorgung zu wissen. Auch er erklärte, dass es genug Reserven gäbe und keiner sich Sorgen machen brauch.

(Wochenblatt / La Nación)

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3 Kommentare zu “Argentinien stellt Erdgaslieferung nach Paraguay wegen Selbstnutzung ein

  1. Argentinien klemmt ab, trotz Mercosur. Paraguay baut völlig nutzlose bürokratische Hindernisse auf, die problemlos mit Coima überwunden werden können. Und der Bürger bezahlt in jedem Fall und hält die Klappe. Das hat er ja bestens in den Diktaturzeiten gelernt.
    Business as usual.

  2. Absolut kalter Kaffee !
    Solange ich mich erinnern kann , tritt dies Problem doch schon seit fast ~ewigen~ Zeiten auf ! Kalter Winter , und Argentinien stellt die Lieferungen ein !!