Arregui fürchtet um die Sicherheit seiner Familie angesichts politischer Einschüchterung

Asunción: Carlos Arregui, Vorstandsmitglied der Banco Nacional de Fomento (BNF) und Ex-Minister des Sekretariats für die Vorbeugung von Geldwäsche (Seprelad), hat angesichts der Einschüchterungsversuche durch Cartes-Anhänger seine Angst um die Sicherheit seiner Familie zum Ausdruck gebracht.

Arregui sagte, dass diese Einschüchterungsversuche ernst zu nehmen seien, und beklagte die Äußerungen des designierten Präsidenten Santiago Peña, der behauptet hatte, Seprelad sei von der derzeitigen Regierung als politisches Instrument eingesetzt worden.

Er betonte, dass solche Äußerungen die Arbeit von hochqualifizierten Fachleuten in Frage stellen, die wichtige Ermittlungen im Kampf gegen die Geldwäsche durchgeführt haben und von denen einige sogar an der gleichen Universität wie Peña ausgebildet wurden.

Der ehemalige Minister äußerte auch seine Besorgnis über die möglichen Änderungen, die Peña bei Seprelad vornehmen könnte, da er befürchtet, dass alle Bemühungen, die unternommen wurden, um zu verhindern, dass Paraguay auf die graue Liste der Gafilat gesetzt wird, zunichte gemacht werden könnten.

Wochenblatt / El Nacional

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3 Kommentare zu “Arregui fürchtet um die Sicherheit seiner Familie angesichts politischer Einschüchterung

  1. Schon geht es los, wie zu erwarten. Die Cartisten glauben nun im Oberwasser zu schwimmen. Doch was ist mit den Colorados des Abdo-Flügels? Tauchen die nun alle ab? Oder spielen die nun das Spiel aller Opportunisten?

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  2. Und ich bin mir sicher, dass gegen den erst vor kurzen ernannten Generalstaatsanwalt auch massiv Druck gemacht wird, sobald Cartes ab dem 15.August das Sagen hat. Entweder lässt er sich mit Geld weichkochen, tritt resigniert irgendwann zurück oder er liegt einies Tages tot in einem Bachlauf in der Nähe seines Wohnhauses.
    Mit Racheakten gegenüber allen, die Cartes “wehtun” wollten und wollen ist stark zu rechnen.

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  3. Als Ex-Minister des Sekretariats für die Vorbeugung von Geldwäsche (Seprelad) war er aber auffällig ruhig, etwas zu sagen oder zu erkennen zu möchten. Im musste erst vom Yankee und BKA-Beatmeten etwas unter die Arme gegriffen werden. Aber jetzt, wenn er die Hosen voll hat, weil es seinem Family-Clan an den Kragen gehen würde, möchte er doch etwas von hierzulande als Kleinstdelikten geltenden Schmuggel, Korruption, Geldwäsche, Drohgenhandel, Geschäftchen mit arischen Terrororganisationen sehen möchten, da heult am hiesig edukativen Basura-TV. Wenigstens steht er unter seinen Amigos nicht alleine da.

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