Asunción ohne Reinigung

Asunción: Für die Missstände in der Stadtverwaltung der Hauptstadt können Politiker der vorhergehenden Regierung nicht verantwortlich gemacht werden. Mehr noch ist dies ein kleines Modell, wie es 2008 mit der ANR an der Regierung weitergegangen wäre. Die Leitung hat immerhin auch ein Samaniego.

Rund 2.000 Angestellte des Reinigungsbereichs der Stadtverwaltung von Asunción haben weder Fahrzeuge noch Reinigungsmittel oder Uniformen um ihre Arbeit zu verrichten. Trotz der Fehlbestände die schon seit fast einem Jahr vorhanden sind versuchen sie das beste daraus zu machen, jedoch mit immer schlechteren Resultaten. In einer Gewerkschaft vereinigt demonstrieren sie heute dagegen.

Arbeitssicherheit wird bei der städtischen Müllabfuhr anscheinend nicht ernst genommen denn Handschuhe, Arbeitsschutzschuhe und andere Uniform-teile sind laut einem Kollektivvertrag vorgeschrieben und notwendig.

Von den 27 Müllfahrzeugen sind nur 8 im Einsatz. Der Rest ist und bleibt außer Betrieb. Vor dieser öffentlichen Protestaktion wurde schon die Chefetage auf die Fehlbestände hingewiesen. Diese versprach Abhilfe zu schaffen, was jedoch noch nicht eintrat.

Die Gewerkschafter sprechen mittlerweile von einem kompletten Stillstand, was Asunción dreckiger und stinkiger machen würde, weswegen dringend Lösungen gefunden werden.

(Wochenblatt / Abc / Foto: @arasunu76)

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3 Kommentare zu “Asunción ohne Reinigung

  1. Man muss sich das einmal vorstellen. Eine Großstadt mit nur 8 Müllautos. Das Heer von Straßenkehrern hat nur noch stumpfe oder gar keine Besen mehr. Die Samaniegos lassen grüßen.

    Da fällt mir noch kurz was ein. Seit Amtsantritt von Samaniego als Bürgermeister wurden sehr viele Straßen in Asuncion asphaltiert. Es wurde immer auf die Empedradostrassen der Asphalt aufgetragen. Laut Ausschreibung hätte er eine Stärke von 14 cm haben müssen. Es wurden auch 14 cm bezahlt. Nur, der Asphalt hat nur 7 cm Stärke, wie in den einschlägigen Medien zu entnehmen ist. Die ersten asphaltierten Strassen haben bereits wieder Krater wie eine Mondlandschaft.

    Durch den Einfluss der Samaniegos wird alles nieder gedrückt, verschwiegen, unter den Tisch gekehrt. Es gibt keine transparente Administration. Die Staatsanwaltschaft schaut zu und der Rechnungshof genauso. Der schwache Indendent hat eine starke Schwester, wo er unter deren Rock immer Zuflucht findet und sich gegen Angriffe schützt.

    Traurig aber wahr!

  2. Wie wäre es, wenn die Saudis für 1 Jahr in Paraguay die Scharia einführen. Wer klaut oder betrügt verliert einen Arm!
    Ist zwar grausam aber über Jahrhunderte konnte dies Problem
    in Südamerika nicht vermindert werden.

    1. Das Problem der Kriminalität wird sich sogar noch drastisch verstärken. Wenn erstmal Alle, die für`s Nichtstun bezahlt werden, keine „Arbeit“ mehr haben, wird es hart – sowohl für die Betroffenen als auch für die ehrlichen Bürger. Schließlich haben die untätigen Arbeitsstellenbesetzer nichts gelernt und somit auch keine Aussicht auf ehrliche Arbeit. Müssen dann auch noch die zwar Willigen aber Unfähigen ihre Plätze räumen.
      dann haben auch diese ein Problem.
      Was bleibt, ist dann der Abstieg in die Kriminalität.

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