Aufgrund der Preiserhöhungen wird der Einsatz von Eiern im Gastronomiesektor reduziert

Asunción: Nachdem die Eierpreise explodieren, versuchen Gastronomiebetriebe sich neu zu erfinden, um ihre Kosten zu senken und die Preise nicht zu erhöhen.

Auf dem Mercado 4 in Asunción liegt der Preis für eine Palette Eier mit 30 Stück zwischen 29.000 und 32.000 Guaranies, in Supermärkten sind es sogar 40.000 Gs. Die Tendenz zeigt weiter nach oben.

Diese Erhöhungen haben bereits negative Auswirkungen auf den Grundnahrungsmittelkorb der Familien und ganz zu schweigen von den Restaurants.

Bei Las Delicias von Ña Mami an der Route 2 in Capiatá entschärfen sie die Situation, indem sie Änderungen an den Zutaten für ihre Gerichte vornehmen.

„Für unsere Schnitzel werden mindestens 6 Eier verwendet. Was wir jetzt tun, ist, auf 4 Eier zu reduzieren. Wenn ich für meine Omeletts drei Eier verwendet habe, verwende ich jetzt nur noch eines“, erklärte die Köchin und Inhaberin des Betriebs, Ña Mami.

Sie ist seit 15 Jahren im Geschäft und bedauert es sehr, dass die Rezepte geändert werden müssen, da man sonst nichts mehr verkaufen könne.

Die Köchin betonte, dass das preiswertes Gericht 13.000 Gs. kostete, es können Tortillas mit Beilage, Eintöpfe oder Suppen mit Einlage sein. Das normale Menü liegt zwischen 22.000 und 25.000 Guaranies, wie Schnitzel oder Zwiebelfleisch mit Ei, jeweils mit Beilagen.

„Wenn man es gut zubereiten und dabei das Originalrezept respektieren will, ist es unmöglich, es zu einem billigen Preis zu verkaufen“, erklärte sie weiter.

Chipas und Empanadas

In der Karwoche wird es mehr als schwierig sein, billige Chipas zuzubereiten. Einige Chiperias haben das Ei schon vor langer Zeit ersetzt.

„Diese Chipa für 1.000 Guaranies, die im Bus verkauft wird, enthält keine Eier. Sie geben Kürbis oder andere Zutaten hinzu. Sie werden es merken, warum sie jetzt sehr zäh ist“, sagte Ña Mami.

Ebenso wie bei den Mittagsmenüs wird das Ei in den Empanadas etwas weniger verwendet, um eine Preiserhöhung zu vermeiden.

Wochenblatt / Extra / Beitragsbild Archiv

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6 Kommentare zu “Aufgrund der Preiserhöhungen wird der Einsatz von Eiern im Gastronomiesektor reduziert

  1. Immer dat Gleiche wenn es gegen Ostern zu geht. Abe da gibt es einen Trick, den ich euch nicht vorenthalten möchte: Wenn Tomaten teuer, kaufst halt Rote Beete, wenn Apfel teuer kaufst halt Birne, wenn Ei teuer kaufst halt Milch.

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    1. Die meisten dieser Kleinbetriebe bezahlen keine Steuern.
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      Wie ich schon seit längerer Zeit schreibe, resultieren die Preiserhöhungen nicht aus der Verknappung der Waren, sondern aus der unstillbaren Gier der Zwischenhändler und Supermarktbesitzer.

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  2. Auch wenn die Eierpreise um etwa 25 – 30 % gestiegen sind, rechtfertigt dies dann die Preiserhöhung des oben genannten Omeletts um 300%?
    Hier zeigt doch der Zwischenhändler schon seine brutale Gier.
    Aber nicht nur die Eier sind teurer geworden, Hühnchen ist allgemein sehr stark im Preis gestiegen.
    Mein Lieblings Pollo al Spiedo, erst vor 4 Monaten von 40 auf 45 Tsd. Und seit letzter Woche auf 50 Tsd.
    Werde jetzt doch mal den Nachbar besuchen müssen.

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  3. Es wird nicht lange dauern, dann schreien alle nach Mindestlohn Erhoehung, bei ” Leerern ( ist kein Schreibfehler) und oeffentlichen Dienst” angefangen bis runter zum normal faulen.

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  4. Nicht nur Lebensmittel wurden wiedermal erhoeht, nein auch Muellabfuhr ist um 5 Mil gestiegen. Normaler Weise 2 mal pro Woche Abholung, wenn man Glueck hat kommen die alle 14 Tage,waehrend man den Muell schon 10 mal wieder zusammen gesammelt hat, weil die Viecher auf 4 – oder 2 Beinen den Muell jedesmal zerlegen.

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