Aufmerksamkeitskapazität der Schüler nimmt wegen Smartphones deutlich ab

Asunción: Die Abhängig von Smartphones und dessen Zeit, die damit verbracht wird, nimmt immer mehr zu, vor allem in der jungen Bevölkerung. Aufgrund dessen nimmt die Aufmerksamkeitskapazität in den Klassenzimmern drastisch ab.

Experten mahnen nun an, dass Grenzen im Haushalt bei der Nutzung des Handys auferlegt werden müssen, um diese Kriterien zwischen Eltern und Bildungsbehörden dann zu vereinheitlichen.

„Ein Anliegen der Berater in dem Sektor ist es, einen Faktor abzustellen, dass viele Teenager Fotos und Videos nicht mehr zuhauf senden und so ihren Körper vollkommen offen legen. Hier muss eine Normalisierung erfolgen, denn während der Unterrichtszeit erzeugt dies eine schreckliche Ablenkung“, sagte die Lehrerin Claudia Martinez.

Eine Studie von Microsoft aus dem Jahr 2015 zeigt, das die Aufmerksamkeitskapazität, die Im Jahr 2000 durchschnittlich 12 Sekunden betrug, auf acht Sekunden sank. Vor allem junge Menschen, die einen höheren Konsum von sozialen Netzwerken an den Tag legen, sind betroffen.

„Es gibt Themen, in denen Analyse, Verständnis und Abstraktion benötigt werden. Für Schüler, die an die Unmittelbarkeit des Smartphones gewöhnt sind, kostet es viel mehr Anstrengung und Aufmerksamkeit, Aufgaben in den Bereichen zu lösen“, sagte Martinez.

Sie fügte an, dass es eine Tendenz gebe, physische Aktivitäten durch virtuelle Spiele zu ersetzen.

„In den Bewertungen, die ich mache, müssen die Schüler teilweise kommentieren, wie sie sich fühlen. Die meisten antworten: müde und schläfrig. Junge Leute schlafen immer weniger, weil sie nur das Handy im Kopf haben. Dann kommt es zu Kopfschmerzen und Sehstörungen“, erklärte Martinez.

Die Pädagogin wies darauf hin, dass es wichtig sei, dass Eltern wüssten, wie sie die notwendigen Grenzen festlegen müssen und in Abstimmung mit den Institutionen darüber informieren, wie sie das akademische Umfeld effektiv nutzen können.

„Wir können die endgültige Nutzung des Smartphones nicht verbieten, aber sie muss moderat und ab einem bestimmten Alter erfolgen. Ab der siebten Klasse könnten wir damit im Klassenzimmer anfangen, aber der Lehrer muss verpflichtet sein, die Regeln einzuhalten“, betonte Martinez.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Aufmerksamkeitskapazität der Schüler nimmt wegen Smartphones deutlich ab

  1. Ach, ist das hier auch schon aufgefallen, dass Smartphones total unnütz und entmenschlichend sind? Das FB und Co nur dem Ausspionieren der Mitglieder dient?
    Herzlichen Glückwunsch, das ist der erste schritt zum mündigen Bürger. Mein Tip, die Dinger schnell loswerden, abmelden aus FB und mal aufblicken, da draussen tobt das echte Leben….

  2. Die Paedagogin hat absolut Recht. Aber nicht nur Schueler, auch Erwachsene sind immer suechtiger nach den Smartphones. Und das sind im Endeffekt die Vorbilder der Kinder. Wenn ich sehe, dass beim Auto- oder Motorradfahren Nachrichten geschrieben werden, ist das absolut alarmierend.
    Was ich staendig auch sehe, ist wie in Meetings auf die Smartphones gestarrt wird – eine absolute Unhoeflichkeit gegenueber Gaesten.

    1. Bei solch erwähnten „Unhöflichkeiten“ gibt es ein gutes und wirksames Rezept. Ich reagiere immer dann so: „Ach, Sie erwarten gerade sehr wichtige Nachrichten? Dann möchte ich nicht länger stören. Wir können das Meeting gerne auf einen anderen Tag legen. Wann ist es Ihnen besser gelegen?“ Das funktioniert beinahe immer. Übrigens auch anzuwenden bei Gastgebern die nebenher ständig auf den Fernseher starren müssen. Man sollte sich das ruhig getrauen, denn das beständige starren auf ein Smartfone oder den FS ist eine schlichte Unhöflichkeit bis Unverschämtheit gegenüber seinen Mitmenschen.

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