Auftragskiller irrt sich

Pedro Juan Caballero: In der Nacht zum Dienstag schoss ein Mann, der mit einem Motorrad unterwegs war, auf ein Haus in der Hauptstadt von Amambay. Zusätzlich zu den Schüssen hinterließ der mögliche Auftragskiller eine Nachricht, die einen bestimmten Mann mit dem Namen Monges galt, aber er hinterlegte sie am falschen Anwesen.

Der Vorfall ereignete sich, während die Besitzer des Hauses mit einigen Freunden ein Bier trank. Sie waren sehr überrascht und hatten große Angst. Deshalb beschlossen sie, den Vorfall zu melden, da die Nachricht offenbar für einen Nachbarn bestimmt war, der ein Gefängniswärter ist.

„Der Täter hinterließ ein Stück Pappe mit einer Warnung, die an einen gewissen Monges gerichtet ist, der hier nichts mit uns zu tun hat”, sagte der Besitzer des betroffenen Hauses in einem Interview mit dem Sender Trece namens Samaniego.

Er betonte, dass er im Haus mit einigen Freunden und seinem kleinen Sohn, gerade 3 Jahre alt, gewesen sei, der Angst vor der Situation gehabt habe. „Wir sind die Familie Samaniego – Báez. Es hat uns alle Angst gemacht, weil es viele Schüsse gab“, sagte der Betroffene.

Er bestätigte, dass es ihnen gelungen sei, 12 Schüsse zu zählen, die an der Mauer des Anwesens eingeschlagen seien. Drei davon gingen über die Umzäunung, die fast einen der Leute trafen, die sich auf dem Grundstück aufhielten. „Wir saßen mit meinen Freunden und meinem Sohn auf der Terrasse. Als die Schüsse fielen, warfen wir uns alle zu Boden. Wir haben nichts mit kriminellen Handlungen zu tun“, erklärte Samaniego.

Nach dem Anschlag wurde das Schriftstück vom Eigentümer des Hauses gefunden und es ist eine klare Drohung und Einschüchterung, aber es war an die falsche Person gerichtet. “Warnung für Monges: Pass auf, mit wem du dich anlegst”, heißt es in dem Hinweis des Täters.

Die 3. Polizeistation aus Pedro Juan Caballero berichtete, dass Bernardino Monges, der als Gefängnisbeamter arbeitet, Stunden später auf dem Revier erschienen sei, um zu berichten, dass er nur wenige Meter von dem Tatort entfernt wohne und mit niemandem Probleme habe.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Auftragskiller irrt sich

  1. Zitat: ” dass Bernardino Monges, der als Gefängnisbeamter arbeitet, …… mit niemandem Probleme habe.”
    Der wird schon genau wissen was das zu bedeuten hat und wenn er das verschweigt, dann ist ee mit Sicherheit korrupt und in kriminellen Handlungen verwickelt.

  2. Das war eine Warnung an den Gefaengnisswaerter und macht ihn in der Nachbarschaft unbeliebt.
    Ob die Tat aufgrund seiner Korruption oder aufgrund seiner Verweigerung der Korruption erfolgte sei dahingestellt?

  3. Da ist der Beatmete vom Beatmetenhäuschen aber auch ein wenig selbst schuld, wenn er bedroht wird. Bei uns machen es die Beatmete vom Beatmetenhäuschen – meist in der gleichen Stadt wohnhaft – so, dass sie, nichts, nada, rien, noththing, niente tun. Das ist immer noch am gesündesten.

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