Aus dem Pazifik könnte Unheil entstehen

Im Pazifik waren die Temperaturen in den letzten Wochen deutlich höher als sonst, das könnte zu einem extrem starken El Niño Wetterphänomen führen, laut US-Meteorologen, auch die staatliche Wetterbehörde in Paraguay hat diese These proklamiert.

Eigentlich würde man dies aufgrund der jetzigen Verhältnisse im Land nicht erwarten, aber es drohen extreme Wetterkapriolen, Dürren, Stürme oder aber heftige Regenfälle.

Mike Halpert, von der US-Wetterbehörde sagte, dieser El Niño könne zu den stärksten der bis 1950 zurückliegenden Aufzeichnungen zählen. Seit März 2015 befinden wir uns in dieser Phase und sie soll voraussichtlich bis Anfang 2016 anhalten.

Die US-Wissenschaftler stellten fest, dass die Temperaturen an der Pazifikoberfläche im Juli rund 1,2 Grad über dem Durchschnitt lagen, starke Winde blieben aus, die das Wasser hätten abkühlen können. Eine derartige Erwärmung sei erst drei Mal in den vergangenen 65 Jahren festgestellt worden.

„Vom wärmeren Oberflächenwasser des Pazifiks geht ein Dominoeffekt aus“, schreibt NOAA Expertin Emily Becker in einer Mitteilung. Genaue Vorhersagen, sind aber laut den Experten, schwierig aufgrund der “komplexen Mechanik“. Laut Halpert dürfte El Niño aber stärkere Regenfälle im Süden der USA verursachen, die Sturmsaison an den Atlantikküsten könnte jedoch den Prognosen zufolge deutlich schwächer ausfallen, dafür ist im Osten und im Zentrum des Pazifiks mit intensiveren Stürmen zu rechnen.

In Paraguay rechnen die Meteorologen mit großen Regenmengen, die erneut zu Überschwemmungen und Hochwasser bei den Flüssen führen dürften, das Nationale Notfallsekretariat (SEN) arbeitet schon an Plänen für Hilfsprogramme der Bevölkerung, falls es dazu kommen sollte.

Quelle: NOAA, Foto: Facebook

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