Encarnación: Er wollte über den Wasserweg entkommen – und landete am Ende doch direkt auf der Polizeiwache. Der 22-jährige Gustavo Fernandez Ramirez, in seinem Viertel unter dem Alias “Kuk“ bekannt, soll am Strand San Isidro in Encarnación versucht haben, zwei Personen zu berauben.
Als er die herannahenden Polizeibeamten bemerkte, ergriff er die Flucht und sprang kurzerhand in den Paraná-Fluss, um seinen Verfolgern zu schwimmen. Seine Flucht ins kühle Nass verlief jedoch anders als geplant: Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Marinepräfektur mussten den jungen Mann aus den Fluten retten.
Doch das unfreiwillige Bad im Fluss konnte ihn nicht vor den rechtlichen Konsequenzen bewahren. Bei der anschließenden Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den 22-Jährigen bereits ein offener Haftbefehl wegen schweren Diebstahls vorlag. Statt der erhofften Freiheit brachte ihm der Sprung ins Wasser somit nur den direkten Weg in die Zelle ein.
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