Aus Deutschland kommen die meisten Touristen nach Paraguay

Berlin: Die Internationale Tourismusmesse (ITB) in Berlin hat begonnen. Sie ist die größte in der Welt, mit der Teilnahme von 186 Ländern. Paraguay verstärkt hier seine Bemühungen im Fremdenverkehr.

Das Nationale Tourismussekretariat Senatur hat auf der ITB ebenfalls einen Ausstellungsstand. Hier können Besucher Cocido oder Mbeju probieren, die von der europäischen Öffentlichkeit weitgehend nachgefragt werden.

Mehr als 10.000 Unternehmen in der Welt des Tourismus, darunter Reisebüros, Hoteliers und weitere präsentieren ihre Angebote den interessierten Besuchern.

Marcela Bacigalupo, Ministerin von Senatur, betonte, dass die paraguayische Präsenz auf der Messe positive Ergebnisse hervorbringe. Aus Deutschland kommen die meisten Touristen nach Paraguay.

Allein im Jahr 2017 haben mehr als 10.000 Deutsche sich für Paraguay als Urlaubsland entschieden. Das entspricht einer Steigerung von 35% im Vergleich zu den Vorjahren.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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15 Kommentare zu “Aus Deutschland kommen die meisten Touristen nach Paraguay

    1. Papier ist geduldig. Schöne Prospekte und Reisebeschreibungen sind das Eine – hier leben und mit den Realitäten konfrontiert werden ist das Andere. Manche können eben über den Tellerrand nicht hinaus sehen und denken doch tatsächlich Paraguay ist der Nabel der Welt.

        1. Aber nur aus dem Auto heraus gesehen. Die meisten Flächen kann man ja ohnehin wegen der vielen Stachedrahteinzäunungen nicht betreten. Wandern und Radtouren kommen damit kaum in Frage um das „wunderschöne Land“ sicher zu genießen.

          1. No me digas: du hast Wandern un Radtouren gegoogelt und bist nach Paraguay ausgewandert?

          2. Ich stelle mir gerade vor, wenn man Rad- und/oder Wanderwege fernab der Schnellstrassen errichten koennte mit viel Natur und sauberen Gewaessern entlang, waere das ein richtiger Touristenmagnet.
            Schwierig ist aber freilich die Pflege wenn im feuchten Sommer alles wie verrueckt wuchert. Und auf diesen Wegen wuerden wahrscheinlich viele Kuehe „blockieren“ und ihren Unrat dalassen.

          3. joerg hrabie

            Negativling, ich frage Dich aber nicht Dir Frage die Dich so aufregt. Aber geantwortet hast auf meinen Kommentar von gestern „Paraguay ist an der Spiize“ auch wieder nicht!

          4. Komisch, ich war schon sehr oft Wandern! Und konnte alles in dem wunderschöne Land genießen. Vielleicht nehmen Sie einfach die falsche Route?! Die „vielen“ Stachedrahteinzäunungen sind bestimmt nicht zum Spaß da!!

      1. Negative Zentrifugation

        Antworten

        Mani, es gibt eben ex-Wessis und-Ossis, die leben schon dreißig Jahre im Land der Eier, finden es wunderschön, haben sich längst Mentalität und Kultur angepasst, wie es ihnen Papi und Mami mal geraten hat. Und bringen ab und zu sogar einen Kommentar länger als einen Satz auf die Reihe, wenn sie nicht gerade am Stammtisch den armen Eiern ihr Bier weg gesoffen haben.
        Wir zwei wissen ja nicht von wo diese her kamen, aber eines weiß ich, von da wo ich her komme wird das Verbrennen seiner Hinternwischlappen und sonstig Brennbarem wie Glas, Windeln, E-Lampen, Plastik und sonstig Brennbaren eher nicht als schön empfunden, aber jedem das Seinige halt, je nach momentaner Gefühlslage. Auch Hugi-hugi-Hubma-Humba-Kindergartenmusik hören beim Zuschauen wie seine Hinternwischlappen und sonstig Brennbares abfackeln, ist in manchen Teilen Eierlandes, pardon, der Welt eher befremdend als wunderschön.
        Aber psst, nicht zu laut mein Geschriebenes in den Wald rufen, sonst fangen sie noch an an der Kreuzung ihr Geschäft zu erreichten und manche werden dies auch noch für wunderschön empfinden.

  1. Die ganze Information ist erwartungsgemäß etwas dünn. Ist Paraguay jetzt wirklich das Zielland oder wird es mit einer Rundreise kombiniert?
    Wie viele dieser Touristen kommen weil sie wirklich Land und Leute sehen wollen oder ist ein Bekannter, Verwandter schon dort, den man besucht oder der ein gutes Angebot hat und deshalb informiert man sich noch?
    Wenn ich schon lese, dass die meisten aus Deutschland kommen, dann liegt das nahe und ich würde das im Grunde nicht als Tourismus bezeichnen. Werden also die Werbetrommeln auf 180 aufgedreht und die Katzen und Hunde am Flughafen schon mitgezählt?
    Ansonsten könnte man ja mal wieder meinen, dass die deutsche Politik vor allem seit 2015 einfach so gut und volksnah ist, geschätzt, alternativlos um etwa 35 % noch besser als je zuvor , weshalb der Deutsche selber jetzt eher die Koffer packt…

  2. Tourist sein oder hier leben ist ein gewaltiger Unterschied. Hatte in der Vergangenheit hier etliche Touristen, die sich hier erholten besonders vom altags Stress, diese schätzten besonders die Ruhe, Natur und das saubere Wasser des Iguazu Stausees. Dann noch die Wärme und das Klima. So etwas gibt es in Europa kaum. Hier leben und seinen Unterhalt verdienen ist etwas ganz anderes.
    Und gottseidank gibt es hier keinen Massentourismus.

  3. Nun, der Begriff Tourismus bedeutet aber auch nicht unbedingt das, was man unter Tourismus versteht. Es mögen schon einige Paraguay-Besucher dabei sein, die sich tatsächlich in Paraguay erholen wollen für einige Wochen, um dann nach einigen Wochen mit neu aufgeladenen Batterien wieder ins altgewohnte Absurdistan zurückzukehren in den Arbeitsalltag. Es gibt aber auch einen anderen Tourismus, der eher eine Sondierung ist, ob dieses Land etwa in Zukunft für die Person oder auch die Familie das richtige und geeignete Auswanderungsziel sein könnte. Nun, jeder hat da eben seine bestimmten Vorstellung, der eine entscheidet sich für Paraguay als künftige Heimat und der andere hat seine persönlichen Gründe, warum ihm irgend ein anderes Land besser zusagen würde. Deshalb ist es auch gut und richtig, erstmal, und am besten mehrmals, die eventuell künftige neue Heimat in Augenschein zu nehmen. Und dabei sind diejenigen, die sich lediglich erholen wollen, die echten Touristen, die außerdem noch in der Minderzahl sind. Die überwältigende Mehrzahl der deutschen „Touristen“ in Paraguay sind in Wirklichkeit überhaupt keine Touristen.

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