Ausländische Investition von 32 Millionen US-Dollar für San Bernardino in Gefahr

San Bernardino: Vor wenigen Wochen präsentierte die brasilianische Unternehmensgruppe Teixeira Holzmann und FFMG Group ein Projekt wonach sie bei einer Konzession von 30 Jahren mindestens 32 Millionen US-Dollar in das heruntergekommene Hotel Casino San Bernardino investieren würden.

Der Eigentümer des Komplexes, das staatliche Fürsorgeinstitut IPS, freute sich über den Vorschlag und meinte im Rat darüber zu entscheiden. Ebenso wurde davon gesprochen, dass der Präsident der Republik sein OK dafür geben würde.

Walter Gwynn, einer der Impulsgeber des Projektes, erklärte, dass der Verlust des Projektes bevorsteht wenn die Beratschlagungszeit der IPS sich noch länger hinzieht. Das 5 Sterne Hotel soll nicht wie befürchtet ein Casino sein sondern einzig und allein zur Erholung dienen.
Teixeira-Holzmann ist das größte Immobilienunternehmen des brasilianischen Bundesstaates Paraná.

Gwynn erinnerte sich wie es zu der Auswahl kam. Marcos Holzmann entdeckte ein Grundstück via Google Earth, welches strategisch lag und in den Plan passte was die Größe angeht. „Er bat mich vor sieben Monaten einen Kontakt zur Regierung herzustellen. Er wollte es kaufen. Laut Gesetz kann die IPS allerdings keine Grundstücke verkaufen sondern nur verpachten.

„Für rund 9 Millionen US-Dollar soll der schon stehende Teil renoviert werden während die anderen 23 Millionen US-Dollar für Neubauten reserviert sind“, so Gwynn.

Ebenso bedrückt Gwynn die Tatsache, dass der Rat des Vorsorgeinstitutes so langsam und unbekümmert alles schleifen lässt anstatt froh zu sein, dass sich so eine Möglichkeit bietet.

Das „Malui Ypacaraí Acqua Park Resort Hotel“ Projekt umfasst eine Erweiterung der Unterkünfte, der Poolfläche, eines einzigartigen Wasserparks sowie Schaffung von 320 Arbeitsplätzen.

(Wochenblatt / Abc)

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7 Kommentare zu “Ausländische Investition von 32 Millionen US-Dollar für San Bernardino in Gefahr

  1. Typisch. Nix zu Ende bringen. Wahrscheinlich streiten sie sich in der IPS darüber, wer wieviel von der Pacht erhält. Die Investoren sollten sich ein anderes Land suchen. Wen interessiert das überhaupt?

  2. Mich interessiert es! Ich hoffe sehr, dass das doch noch durch geboxt wird. Die Investoren haben scheinbar ein ganz feines Näßchen, für Dinge/Orte mit großem Potential. Ohne Frage, im Moment steht da eine Ruine, an einem dreckigen See (die Wasserqualität bessert sich bereits). Ein nicht unerheblicher Standortfaktor für Großstädte, die Wachstum anstreben, bzw. für die Unternehmen die sich dort niederlassen wollen, sind attraktive Naherholungsgebiete, Freizeitparks, etc. Mit dem nötigen Kleingeld, könnte man aus dem Lago Ypacarai das machen, was für alle Münchner z.B. der Starnberger- oder der Tegernsee ist. Außerdem profitiert der Ort noch immer von dem längst vergangenen Glanz vergangener Zeiten. Natürlich tun sich da noch Abgründe auf, die so schnell nicht überwunden werden können, aber ein Versuch ist es meines Erachtens wert…

  3. mir stellt sich die frage: hat das was mit schmiergeldern zu tun wie vor jahren?? mich verwundert die überheblichkeit dieser verantwortlichen der IPS. ich bin überzeugt, dass mit genügend hirnsubstanz eine entscheidung schnell gefallen wäre, oder bewahrheitet diese schlamperei meine vorgehende frage.

  4. Die IPS will sich nur wichtig machen, und die Hände aufhalten….wie überall.

    anstatt sie mal ihr hirn einschalten würden…falls eines vorhanden ist…und sagen….wir machen was aus unserem land….

    hier wäre noch soviel möglich in diesen schönen land…aber leider.

  5. @ Mike: Vor Jahren, hat mir ein Bekannter einmal eine Geschichte dazu erzählt – zu diesem Zeitpunkt hat mich das überhaupt nicht interessiert und ich hörte nur mit halbem Ohr hin. Wenn ich mich nun, an seine Theorie/Geschichte erinnere, fügt sich das Puzzel zusammen. Wie auch schon eine andere Kommentatorin im vorigen Artikel berichtete, ist der Verkauf sehr eng mit der Lizenz, ein Spielkasino zu betreiben verknüpft. Jetzt kommt die Geschichte (ich habe keine Ahnung, ob Folgendes den Tatsachen entspricht, oder nicht,möglicher Weise ist meine Erklärung auch unzureichend, oder fehlerhaft und ich würde mich freuen, wenn mich jemand korrigieren kann): Als das Hotel Casino zu machte, war die IPS noch lange nicht das, was sie heute ist. Genauer genommen, der Staat wurde um viele Millionen (der Anleger/Kläger) geprellt. Also wurde vereinbart, bzw. geurteilt, dass die IPS – sollte sich ein Käufer finden – verpflichtet ist, die Gewinne des Kasinos über die folgenden 30 Jahre, ab dem Zeitpunkt des Kaufes an den Staat auszuzahlen. Als Wiedergutmachung sozusagen. Hierbei hätten wir also das absolute Gegenteil einer „win win“Situation. Schräg Formuliert, aber in meinem Wortschatz gibt es keine „loose loose“ Situtation. Sollte – falls die Geschichte stimmt – also nicht irgendeiner von den ganzen geldgeilen Sturköpfen mal nachgeben, wird dieser potthäßliche Plattenbau noch hundert Jahre vor sich hin gammeln. Ein Wunder, dass ein Rockstar sich dazu herablässt, dort ein Konzert zu veranstalten. Wer das wohl finanziert hat???:) Macht der Investor ein Kasino daraus, muss die IPS blechen, will der Investor tatsächlich nur ein Schickeria Hotel oder was auch immer damit betreiben, hat der Staat seine Chacen endgültig verspielt…

  6. Also manchmal kommen mir schon Zweifel, wie gross die Rechenkünste hier sind. Überlegt mal, wie mit einem solchen Objekt 32 Millionen US Dollar zu verzinsen sind.
    Und man möchte ja auch noch was verdienen.
    Nur wieder eine weitere Presse-Ente wie das Aluminiumwerk und die Autofabrik in Capiata.

  7. typisch Paraguay…………

    mehr fällt mir dazu nicht ein…..

    wenn Dummheit und Geldgier gepaart sind, kann nie etwas vernünftiges dabei herauskommen….*leider*

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