Hernandarias: Das binationale Wasserkraftwerk Itaipú hat eine Ausschreibung für die Bereitstellung, Installation und Inbetriebnahme eines schwimmenden Solarsystems mit 1.000 Kilowatt (kW) im Stausee des Wasserkraftwerks initiiert.
Die Initiative, die darauf abzielt, die Erzeugung elektrischer Energie aus Solarquellen voranzutreiben, wird binational durchgeführt.
Wie die Beratungsabteilung für erneuerbare Energien des Unternehmens berichtet, richtet sich der Aufruf an Konsortien paraguayischer bzw. brasilianischer Unternehmen.
Dies ist eine gültige Option für die Erzeugung sauberer und erneuerbarer elektrischer Energie durchschwimmende Solarmodule, die im Stausee des Wasserkraftwerks platziert werden. Diese Maßnahme kann auch auf andere Gewässer mit ähnlichen Eigenschaften angewendet werden.
Der paraguayische Generaldirektor von Itaipú, Justo Zacarías Irún, hob den Abschluss dieser binationalen Initiative hervor, die zur Diversifizierung der Erzeugung neuer erneuerbarer Energiequellen beitragen und für die Entität von großem Nutzen sein wird.
Er erklärte, dass zunächst eine 10-MW-Solaranlge geplant gewesen sei, der Vorstand jedoch schließlich eine erste Phase mit einer Leistung von 1.000 kW genehmigt habe.
„Die schwimmende Solaranlage, die in einem Teil des Stausees installiert wird, dürfte eine der wichtigsten in der Region und die größte in Paraguay sein. Dies wird es uns ermöglichen, nicht nur die Erzeugungskomponente, sondern auch das Unterstützungssystem, die Überwachung sowie die ungefähren Kosten zu identifizieren und zu verstehen, die uns nur die durchgeführten Studien für eine praktische Anwendung des Standorts liefern werden. Sie werden auch dazu beitragen, die verschiedenen Umwelt- und Energieparameter zu identifizieren“, betonte der Generaldirektor.
Ebenso fügte er hinzu, dass die Kenntnis der tatsächlichen Kosten neben der Kapazität und Leistung von entscheidender Bedeutung sei, um die Montagefläche zu optimieren oder die Größe der Anlage zu erhöhen. In Bezug auf die jährliche Erzeugung wies er darauf hin, dass die Solaranlage voraussichtlich etwa 1.800 bis 2.000 MWh Energie pro Jahr produzieren werde.
Binationaler Aufruf
Ebenso wies Irún darauf hin, dass die Ausschreibung sowohl für Unternehmenskonsortien aus Paraguay als auch aus Brasilien offen sei. „Es handelt sich um einen binationalen Prozess, die für die Ausschreibung notwendigen technischen Spezifikationen wurden gemeinsam erstellt“, sagte er.
Die Frist für die Installation der schwimmenden Solaranlage beträgt ab der Vergabe ca. 4 Monate. Wenn es keine größeren Unannehmlichkeiten gibt, wird geschätzt, dass die schwimmende Anlage noch in diesem Jahr mit einer Versuchsphase zusammengebaut werden könnte.
Sie soll dann es im ersten Quartal des nächsten Jahres in Betrieb genommen und an die Systeme angeschlossen werden. Bezüglich des Vorteils der schwimmenden Solaranlage wiesen Techniker darauf hin, dass es für die Installation nicht notwendig sei, die natürliche Umgebung der Schutzgebiete zu verändern, ein Faktor, den sie nutzen und auch ausnutzen wollen. Ebenso gaben sie an, dass die in dieser ersten Phase zu bebauende Fläche weniger als 1 Hektar beträgt.
Wochenblatt / IP Paraguay / Beitragsbild Archiv















Heinz1965
naja, ob das sinnvoll ist an einem Ort wo schon mehr als genug Elektrizität produziert wird noch mehr zu produzieren ?
TejuJagua
Die sollten das Geld lieber in die Infrastruktur stecken.
Dann käme der produzierte Strom auch zuverlässig bei den zahlenden Bürgern an.