“Bajac, geh’ nach Hause“

Asunción: Die Partei Patria Querida veröffentlichte heute ein Schreiben in dem sie den Minister des Obersten Gerichtshof zur rechtmäßigen Pensionierung drängen will. Er will mit der EPP verhandeln.

Bei einem gestrigen Fernsehprogramm unterstrich Miguel Óscar Bajac Albertini dass es ohne Verhandlungen mit den Mitgliedern der EPP keinen Frieden geben wird. Schon in der Vergangenheit äußerte er sich zu zwei Gelegenheiten in gleicher Weise öffentlich.

Nachvollziehbar wären eventuelle Verhandlungen nachdem der Staat alle seine Möglichkeiten im Kampf gegen die Gruppe ausgeschöpft hat und keinen anderen Ausweg mehr sieht. Allerdings ist das nicht der Fall und eine Verhandlung macht somit keinen Sinn.

Die Mitglieder der Partei Patria Querida sehen den Minister nicht auf der Höhe von dem was jemand in seiner Anstellung von sich geben sollte. Damit ergibt sich die Republik vor der Gruppe, die kaum mehr als 30 aktive Kämpfer hat. Zudem ist es ein geeigneter Moment nach Hause zu gehen, da er im Juni dieses Jahres 75 Jahre alt wird und laut Verfassung ausscheiden muss.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu ““Bajac, geh’ nach Hause“

  1. Hat Paraguay eine Verfassung? Und wenn ja für wen gilt diese? Die 90 Tage vor den Wahlen sind doch am laufen und Präsident Cartes ist auch noch im Amt? Hiier macht doch jeder Politiker, staatlicher Direktor oder Richter was er gerade so will. schön wäre es wenn das Wochenblatt mal ausführlich das politische System von Paraguay erklären kann… ich seh da nicht durch.

  2. Der Staat soll mit einer Handvoll Banditen verhandeln? Gibt es ein noch größeres Armutszeugnis für die Unfähigkeit (Unwilligkeit) des Staates seine Bürger zu schützen?