Bauern kommen wieder nach Asuncion

Die Bauern, die seit einer Woche mit Protesten begannen, um einen Schuldenerlass zu erzwingen erkennen, dass ihre Proteste, so wie jetzt geführt werden, nicht viel bringen. Aus diesem Grund vereinen sie sich und kommen heute Abend nach Asuncion.

Neben den Hauptstraßen unter Zeltplanen wartend, immer im Blickfeld der Polizei. Wasserwerfer und Tränengas griffbereit, sehen die Bauern ihre Handlungsfreiheit begrenzt, was sie dazu bringt, sich in Asuncion zu vereinen, um ihrer Forderung mehr Nachdruck zu verleihen.

Diese Mitteilung machte heute Morgen Luis Cabrera, Anführer der Bauern aus dem Departement San Pedro. Nur aus dieser Gegend sollen 3.000 „Campesinos“ nach Asuncion gebracht werden. Nahe dem Kongress sollen diese sich einrichten, bis eine Entscheidungen zu ihren Gunsten getroffen wird.

Die Bauern fordern einen Schuldenerlass von staatlichen und privaten Krediten, die Ausweitung sozialer Programme und finanzielle Unterstützung für Personen ab dem 60. Lebensjahr. Ebenso sollen die Campesino Siedlungen mit gültigen Grundstückstitel versehen werden und ihnen „weiche“ Kredite angeboten werden. Mit einer weiteren Forderung, einem Plan zur Reaktivierung der Produktivität ist die Liste komplett.

Vor einigen Monaten waren über 30 Tage Bauern aus allen Teilen des Landes in Asuncion. Zusammen mit den Kooperativen Betreibern protestierten sie. Während die Kooperativen einen Kompromiss eingingen und sich zurückzogen, wurde den Bauern eine Umschuldung über die BNF angeboten, der sie zustimmten. Da sie jedoch nicht mehr zu den notwendigen Treffen erschienen und nun wieder den Schuldenerlass ins Auge fassen, bleibt offen, wie diesmal der Protest ausgeht.

Der paraguayische Landwirtschaftsminister erklärte schon, dass ein Schuldenerlass nicht durchführbar sei.

Wochenblatt / Abc Color

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