Beamte der Patrulla Caminera mit Steinen beworfen

Caacupé: Die Beamten der Patrulla Caminera in Cordillera wurden Freitagabend am neuen Kreisverkehr in Caacupé, an der Straße nach Tobatí, von 15 Unbekannten vertrieben. Die 10 Inspektoren mussten den Ort verlassen, um ihre körperliche Unversehrtheit zu schützen.

Freitag gegen 20:00 Uhr führten etwa 10 Beamte der Patrulla Caminera eine Alkoholkontrolle am neuen Kreisverkehr von Caacupé, an der Straße nach Tobatí, in dem als Loma Guazú bekannten Gebiet durch. Irgendwann tauchten etwa 10 – 15 Personen aus dem Viertel Santa Ana in Caacupé auf und bewarfen die Polizisten mit Steinen und riefen “mondaha policia, no vuelvan”; “Polizei, Diebe, kommt bloß nicht zurück”.

Der Generaldirektor der Patrulla Caminera in Cordillera, Arístides López, wies darauf hin, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die Beamten der Patrulla Caminera von den Bewohnern des Viertels Santa Ana de Caacupé angegriffen werden: “Sie hatten schon einmal etwas Ähnliches getan, aber jetzt war es schlimmer, weil sie Steine benutzten”, sagte er.

Er erklärte, dass die Inspektoren in der vergangenen Nacht ihre normale Arbeit, die Kontrolle des Alkotests in dem Gebiet, durchführten, da es in nur einer Woche bereits sechs Verkehrsunfälle auf der neuen Strecke gegeben hat.

Mehr Verstärkung der Polizei bei Caminera-Kontrollen

Angesichts dieser Situation betonte der Direktor der Caminera, dass sie die entsprechenden Maßnahmen ergreifen werden und von nun an für die Absicherung mehr Polizeiunterstützung zur Verfügung stehen wird, denn es hätte schlimmer kommen können, da diese Leute unter vielen in betrunkenem Zustand ankamen und Steine warfen. “Es hätte jemand verletzt werden können, das ist eine Schande”, sagte er.

Er wies auch darauf hin, dass die Verantwortlichen für diesen Vorfall vollständig identifiziert worden sind und der Polizei von Caacupé bereits bekannt sind.

“Wir machen nur unsere Arbeit, wir versuchen, weitere Verkehrsunfälle zu vermeiden, und deshalb ist die Patrulla Caminera ständig in der Gegend präsent”, erklärte er.

Aufgrund der Geschehnisse sagte er, dass sie auch mehr Polizeiverstärkung aus Caacupé anfordern werden, denn wenn das Problem jetzt nicht gelöst wird, könnte es noch schlimmer werden. “So können wir nicht arbeiten. Wir müssen uns gegenseitig respektieren”, sagte der Direktor der Patrulla Caminera in Cordillera.

Wochenblatt / Abc Color

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15 Kommentare zu “Beamte der Patrulla Caminera mit Steinen beworfen

    1. Lukas 24,34 Der Herr ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!

      …aber auch Vorzeichen für no-go Zonen wie Slums und Ghettos wo sich die Polizei mit der Zeit nicht mehr reinwagen wird und kriminelle Warlords und Banden das Gesetz darstellen und damit die Lokalen in einen Teufelskreis der Gewalt und und Subkultur verdammt der niemals mehr zu durchbrechen ist.
      Man bedenke daß gerade in Paraguay sich eine klassische Ghettokultur nie etablieren konnte und es keine klassischen Slums gibt wo die regulären Ordnungskräfte sich nicht mehr hereinwagen.
      Das ist was Positives.

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  1. “So können wir nicht arbeiten. Wir müssen uns gegenseitig respektieren”
    Ja, dann fangt doch am besten gleich bei euch an, den Autofahrer zu respektieren und nicht zu schikanieren. Korruptes Pack.

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  2. Gerichtsmediziner Aldo von Knoblauch

    Hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei sollte sich doch besser einmal selbst fragen, warum die Eingeborenen so böse zu ihnen sind. Und jeder nur über sie lacht (außer die ganz Armen), weil man sie auch mit dem Zweidollarschein anwedeln kann. Manch Diplomhausfrau und Casserolier mit Erfahrung in deutscher Suppenküche finden sowas echt praktisch. Ich DÖCHL wird die dortig Vollprofi-Poststeinzeitpolizei ja stets zuvorkommen und höflich respektiert. Okay, ein paar männliche arabisch-afrikanisch Masseneinwanderer bekommen noch einen Kurs vom döchlerischen Steuerzahler. Die müssen dat zuerst auch lernen, die dortig Vollprofi-Poststeinzeitpolizei zu respektieren. Abe in DÖCHL hat man dann das Problem, dass dortig Vollprofi-Poststeinzeitpolizei die Bevölkerung nicht respektiert und gerne mal grundlos knüppelt und der Bevölkerung mit einen Satz Gummischrot ihren Respekt zollt. Ist halt weltweit das gleiche erfreuliche Erlebnis mit den Staatszüchtungen: Der kleine Pinkel hat stets die Wahl zwischen Pest und Cholera, egal in welchem Land er lebt.

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  3. keine Ahnung was ihr immer mit der Polizei für Probleme habt. egal wo sie mich kontrolliert haben sie waren immer freundlich. vielleicht liegt es ja an euch? viele Europäer haben ja so einen freundlichen Ton an sich wenn sie die Scheibe runterkurbeln… von mir aus dürften sie das ganze Wochenende in Caacupe Alkoholkontrollen machen. man traut sich ja bei dem ganzen besoffenen Pack die mit dem Auto und Motorrad unterwegs ist ab 21 Uhr nicht mehr in die Stadt. diese Helden fahren dir dann speziell Richtung Tobati mit weis ich wieviel Promille als Rennfahrer auf deiner Straßenseite entgegen….ja, das macht Spaß und ist auch sowas von Lustig. Keiner ist versichert und natürlich alle arm wie die Kirchenmäuse. ganz ehrlich wer meint er muss sich mit Alkohol ans Steuer setzen der hat halt Pech wenn sie in erwischen. hier sind 0 Promille das wissen die Py und auch der blödste Europäer. kann daher diese Kommentare nicht verstehen. vielleicht muss euch erst so ein besoffener Arsch ins Auto fahren und ihr seht keinen Cent…

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    1. @Petra:
      “keine Ahnung was ihr immer mit der Polizei für Probleme habt. egal wo sie mich kontrolliert haben sie waren immer freundlich. vielleicht liegt es ja an euch?”
      Tja Du kennst den Unterschied zwischen Männlein und Weiblein?
      Verkleide Dich mal als Mann und lass Dich anhalten.
      Na merkste was?

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    2. Ich kann dir mal ein Beispiel nennen, Petra:
      Ich war unterwegs zwischen Paraguari und Villarica. Natürlich trotz strahlenden Sonnenschein Lichter angehabt, wie vorgeschrieben. Vor einer Kreuzung kommt ein Fahrzeug auf die Ruta und fährt übelst langsam, sodass ich in einer sehr langgezogenen Kurve mit astreiner Sicht den überhole. 100 Meter weiter werde ich angehalten von einem ganz finster aussehendem Zorro, der sagt, ich hätte über die durchgezogene Linie überholt. Mehr als 900.000 Gs Strafe.
      Die Story hab ich einigen erzählt und einer meinte gleich, dass ihm dasselbe passiert ist, das wäre eine typische Caminera-Masche um die Leute zum Überholen zu provozieren. Oder was meinst du, weswegen da Hunderte von diesen Pennern zu Feiertagen da stehen – um kräftig abzusahnen!
      Du als Frau kannst natürlich auch gewisse Vorteile haben gegenüber Männern. Da werden mitunter gerne Augen zugedrückt.

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    3. Also ich habe auch noch keine negativen Erfahrungen gemacht, außer mit der PMT in Asuncion.Wenn die sehen, daß ich eine Kamera im Auto habe, sind sie auch ganz schnell wieder weg.

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  4. Wer Alkohol hoffiert und Marijuhana verteufelt, wird halt ab und an mal mit der Realität konfrontiert, wie gefährlich die Droge Alkohol sein kann. Aber egal was passiert, der Weingeist ist und bleibt für die meisten mit weniger Intelligenz gesegneten, eine Art Heiliger Geist. Sei es drum. Lerneffekt = 0.00 Promille

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  5. Noch sind es Steine. Die Gier dieser Polizisten kennt allerdings keine Grenzen und somit befürchte ich, dass es nicht bei den Steinen bleiben wird und dies zudem noch Schule macht.

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  6. Lukas 24,34 Der Herr ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!

    @Gamma
    Ja es stimmt schon daß die Autobahnpolizei hier genauestens die strategischen Punkte kennt wo die Leute am meisten Fehler machen.
    Aber das sind nicht Fehler die die Polizei macht sondern du als Autofahrer machst die alleinig.
    Die Polizei wird allerdings von der Munizipalität oder Dienststelle angehalten an diesen strategischen Plätzen zu stehen wenn die Dienststelle knapp bei Kasse ist und die Gehälter auszahlen muß. Die Polizeigehälter werden nunmal durch Strafzettel “erwirtschaftet” und so schicken die Dienststellen die Polizisten schon mal allesamt raus auf die Straße um im Akkord Fahrsündern den Strafzettel auszustellen wenn die Dienststelle knapp bei Kasse ist und nicht weiß woher das Geld nehmen für die Löhne.
    Das steckt hinter dieser Strafzettelwut. Sie verdienen nunmal so ihre Brötchen.
    Daher sieht man kaum Polizei auf den Straßen bei vollen Dienststellenkassen. Wird das Geld am Monatsende knapp so werden alle Polizisten auf die Straßen geschickt auf Armsünderfang.
    Klar werden die Streifen auf dem Asphalt und auch andere Details so geplant daß immer eine gewisse Anzahl von Fahrern falsch abbiegt bei durchgehendem gelben Streifen. In Kurven gibt es immer einen durchgehenden gelben Streifen den du niemals kreuzen darfst. Die Leute tuns trotzdem, das wissen die Polizisten und stellen sich halt 100 Meter nach der schlecht einschaubaren Kurve auf um die Verkehrssünder zu fangen.
    Dahinter steckt knallharter Geschäftssinn und Ökonomie.
    Also, tun sie’s nicht so bleiben sie verschont.
    Z.B. der Trick mit dem gelben Streifen wurde auch mir mal zum Verhängnis. Auf einer Hauptstraßen war der abgefahren und damit nicht mehr sichtlich. Man muß da etwa 500 Meter rechts bis zur nächsten Rundung fahren um dann nochmals 500 Meter dann links zu fahren wenn man sowieso gleich am Anfang links wollte. Also 1 Km rumfahren. Ich bog direkt links ab und man winkte mich heraus. Auch etwa 900 Tausend handelte aber die Polizei beim Munizip auf 300 Tausend herunter “wegen armer weißer Mann”. Und jut war. Ab dann fahr ich so wenig wie möglich und dann immer korrekt alles bewußt beachtend.
    Bei einer Kurve darf man auch ohne sichtbaren gelben Streifen nie überholen. Der gelbe Streifen ist da immer imaginär.
    Es ist nicht gesetzeswidrig wenn die Polizei an strategischen Punkten steht die eine psychologische Verkehrsfalle darstellt wohl wissend daß so mancher der Versuchung nicht widerstehen wird. Das ist zwar nicht sehr nett aber weder eine Sünde noch gegen Gesetz oder Moral.
    Die Gehälter der Polizei werden eben durch Strafzettel erwirtschaftet.

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  7. Es gibt hier eine Ecke, 1 km gerade im Ort, danach Rechtskurve.
    Nachts um 2 eine Trantüte vor der Nase, weniger als 30. Überholt und zack war ich oben dabei.
    Oder Google Maps sagt, links abbiegen. Sollte man gut abwägen. 200 Tsd, der Polizist hatte Google Mitleid.
    Aber prinzipiell war immer ich derjenige, welcher sich an die Nase fassen muss.

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