Beechcraft-Flug hatte keinen genehmigten Flugplan

Ayolas: Wie Rubén Aguilar, Administrator des Flughafens Silvio Pettirossi mitteilte, hatte der Tragödienflug der Politiker keinen Flugplan ab Ayolas. Hätte man sich an Vorschriften gehalten, würden sie noch Leben.

Aguilar bestätigte, was vielen schon im Vorherein klar war. Die vier Personen, die im Flugzeug des Landwirtschaftsministerium unterwegs waren, suchten sich ihre Flugroute nach eigenem Ermessen heraus und hielten sich dabei nicht an den eingangs gemachten Plan. Dieser sah vor, dass das Flugzeug in San Ignacio landet und von da aus wieder in Richtung Asunción startet.

Für die zivile Luftfahrtbehörde (Dinac) ist es wichtig, wie viele Personen an Bord sind und wie weit die Strecken sind, die geflogen werden sollen. Demnach waren die Einladungen bezüglich freier Plätze genauso gewissenlos wie auch die Verlegung des Flughafens ohne Meldung. Nur dank der Videoaufnahmen vom Flughafen fand man das Flugzeug relativ zeitnah in der unmittelbaren Umgebung.

Der Pilot wurde jedoch kurz vor dem Start aufgefordert einen geänderten Flugplan verbal durchzugeben, was jedoch wegen dem schnell passierten Unglück nicht möglich war.

Die zweimotorige Beechcraft Baron 58 mit Matrikel ZP-BEU wurde beim Absturz rund 5.800 m vom Ende der Landepiste völlig zerstört. Die Opfer waren der Landwirtschaftsminister Luis Gneiting, der Vizeminister für Viehzucht Vicente Ramírez, der Angestellte Luis Charotti und der Pilot Gerardo López.

Die Untersuchung des Absturzes übernehmen einerseits die Kommission zur Untersuchung und Prävention von Flugunfällen (CIPAA) und anderseits Repräsentanten des Herstellers aus den Vereinigten Staaten von Amerika.

Wochenblatt / Abc Color / Radio Canal 100

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4 Kommentare zu “Beechcraft-Flug hatte keinen genehmigten Flugplan

  1. Ab sie einen Flugplan hatten oder nicht ist bei normalen Wetter egal.Sie sind abgestürzt das geht mit und ohne Flugplan.
    Genauso gut könnten sie auf halben Weg vor San Ignacio oder Richtung Asunción abgestürzt sein.
    Natürlich ist es ein Regelverstoß, die Flugroute nicht an zu melden.Das kann man in Paraguay machen,in anderen Ländern bekommt man in der Luft bei Abweichungen Besuch, oft mit Zuweisung eines Landeplatzes oder man wird abgeschossen.
    Das freie Plätze nicht gemeldet wurden,usw. ist schon verständlich,muss den jeder Wissen was Fakt, was in der Maschine gesprochen wird.

  2. selten solch einen Mist gelesen, wie wenn ein nicht vorhandener/ oder genehmigter Flugplan für den Absturz verantwortlich wäre

    1. Der Flugplan wäre evtl. dann ausschlaggebend gewesen wenn Treibstoffmangel zum Absturz geführt hätte. (Beispiel Lamia / Chapecoense, Absturz Kolumbien)

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