Bei der Wasserentsalzungsanlage im Chaco bereicherte sich jemand übermäßig, versichert ein Abgeordneter

Asunción: Der Abgeordnete Orlando Penner (Partei Patria Querida) versicherte gestern, dass beim Bau der Wasserentsalzungsanlage in Villa Choferes del Chaco, die vom Notstandssekretariat in Auftrag gegeben wurde, sich jemand enorm bereichert hat. Diese wurde nur halb fertig gestellt und keiner hat die Absicht wirklich was gegen das Wasserproblem zu unternehmen.

Für Orlando Penner (PQ), ist die staatliche Entsalzungsanlage in der Provinz Boquerón, eine wahres Fiasko.

Der Mann der Legislative versicherte, dass bei der Konstruktion des Komplexes viel zu viel Geld verbraucht wurde und fragt sich nur wer der jenige war, der sich dabei die Taschen gefüllt hat.

Laut den Informationen die vom Notstandssekretariat an den Kongress gegeben wurden hat die Wasserentsalzungsanlage in Villa Choferes del Chaco einen Endpreis von 7.005.152.602 Guaranies. Von dem Betrag wurde schon etwas mehr als 5.000.000.000 bezahlt. Die Opaci übernahm 1.440.000.000 Guaranies während die restlichen 3.600.000.000 Guaranies von einer Spende aus Venezuela genutzt wurden. Der Rest wird vom Notstandssekretariat selbst finanziert.

Im Gegensatz dazu hat eine Kooperative in Filadelfia, geführt vom Mennoniten, eine vergleichbare Wasserentsalzungsanlage in weniger als acht Monaten konstruiert und nicht mehr als 2.640.000.000 Guaranies (550.000 US-Dollar) dafür aufgewandt.

Der Abgeordnete sagte dass obwohl die Anlage so teuer war sie trotzdem nicht genutzt wird. Er meint, die Arbeiten wären noch nicht abgeschlossen weswegen sie nicht in Betrieb sei. Von Seiten des Notstandssekretariats heißt es, dass sie nur im Notfall angeschaltet wird und derzeit wie eh und je Wasserkäufe stattfinden von externen Anbietern für 10 Guaranies der Liter.

Er versicherte, dass die Funktionäre des SEN die Ausgaben verteidigen wollen weil es ja ein Regierungsprojekt war. Sie sollen die Anlage erst einmal beenden und dann schauen wir mal wie lange sie wirklich funktioniert.

(Wochenblatt / Abc)

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4 Kommentare zu “Bei der Wasserentsalzungsanlage im Chaco bereicherte sich jemand übermäßig, versichert ein Abgeordneter

  1. Die normal übliche Korruption hat auch hier zugeschlagen auf Kosten der Bevölkerung – wie immer –
    Allerdings wird auch der Wasserlieferant mit seinen Unterhändlern den Bau boykttieren , da er ja dann weniger oder kein Geschäft mehr mit der Bevölkerung machen kann. Zusätzlich zu den verschwundenen Geldern wird der derzeitige Wasserlieferant sicherlich auch Gelder an die gleichen kriminellen Betrüger bezahlt haben um den Bau zu stoppen .
    Schön — die Verbrecher konnten so gleich doppelt kassieren !
    Es ist nur seltsam das bei Auftragsvergabe und nachher kein Verantwortlicher zu greifen ist. Das liegt wohl daran das das Geld gut aufgeteilt wurde.
    Die Geldgeber haben ebenfalls bei der Kontrolle versagt !

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