Besorgnis über den Mafia “Krieg“ in Paraguay

Viele Institutionen äußern sich besorgt über den “Krieg“ von kriminellen Banden in Paraguay und was dieser weiterhin noch für Ausmaße annehmen könnte. Bischof Pedro Jubinville, aus der Diözese von San Pedro de Ycuamandyyú, beklagte ebenfalls die Unsicherheit in einigen Departements.

In seiner Predigt fand Jubinville aber noch deutlichere Worte und bedauerte die Missstände im Land. „In letzter Zeit traf unser Land eine Welle von Gewalt, es ist ein Mafiakrieg bei dem mehrere Angriffe und Überfälle stattfanden. Die Mitglieder der staatlichen Institutionen werden der Korruption und illegaler Geschäfte beschuldigt. Aber auch wir, in der Kirche, müssen unzulässige Missbräuche bedauern“, sagte der katholische Bischof. Er betonte, dass die Kirche sich im Jahr der Barmherzigkeit befände. Dies sei aber kein Rekrutierungsprogramm mehr Menschen zu binden, sondern einfach nur “das Leben danach auszurichten“.

Der Geistliche erinnerte daran, dass der Staat ein öffentliches Gut sei, der dazu diene, Rechte und Pflichten der Bürger für öffentliche Dienste zu nutzen. Deshalb sei es wichtig für die Institution zu kämpfen. „Die derzeitige Regierung verwaltet den Staat, zum Wohl aller. Die Bürger sollen aber nicht nur Dinge erwarten sondern auch ein Teil der Veränderungen sein“, erklärte Jubinville.

Deshalb bat er das Land zu verteidigen, zu organisieren, Verbesserung im Gesundheitswesen und der Umwelt zu erzielen sowie gemeinsam eine friedliche Zukunft für Paraguay anzustreben. „Gewalt mit Gewalt zu beantworten ist kein geeignetes Mittel. Nicht Wut und Ärger, sondern die Gnade schafft Frieden“, betonte der Bischof abschließend.

Quelle: ABC Color

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2 Kommentare zu “Besorgnis über den Mafia “Krieg“ in Paraguay

  1. der Bischoff hat gut reden…noch sind wir in Paraguay nicht soweit wie in El Salvador, aber es könnte in einigen Landstrichen und Städten durchaus soweit kommen

  2. Na ja man sollte den Drogenbaronen endlich die Regierungsgeschaefte uebergeben. Die haben genug Kohle um nicht korrupt zu sein.

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