Betrug an Itaipú Rentenkasse verursachte fast 100 Millionen US-Dollar Schaden

Hernandarias: Der Präsident der Rentenkasse (Cajubi) bestätigte, den Kontakt zu den Leuten verloren zu haben, die fast 40 Millionen zur Gewinnsteigerung erhielten. Somit beträgt der Schaden nicht nur 56 Millionen, jetzt sogar 96 Millionen US-Dollar. Das bringt die Kasse an den Rand des Abgrundes.

Von den 280 Millionen US-Dollar Kapital, welches sie Kasse hat, scheint fast die Hälfte verloren oder unter Risiko. Somit steht die Pensionskasse von dem Konkurs, von ihren eigenen Kollegen und Vorgesetzen hervorgerufen, da durch unnötige Spekulationen verloren.

Diese schwerwiegende Situation wurde vom Präsident der Kasse Luis Cadogan bestätigt, der wiederum von umfangreichen juristischen Handlungen spricht, die eventuell teilweise das Geld zurückbringen. Die vorherige Administration hat risikoreich die Rente ihrer Mitarbeiter aufs Spiel gesetzt, um an den eventuellen Gewinnen sich zu bereichern (illegale Zinseinkünfte). Alle Vertragspartner waren reine Scheinfirmen, ohne tatsächliches Aufgabengebiet.

Alle Firmen gehörten oder wurden von dem Guatemalteken Eduardo García, geführt. Dieser wurde schon Ende der Neunziger wegen Betrugs bei Pensionskassen in Honduras beschuldigt.

Zweiter Schlag

Die Situation wird komplizierten nachdem Marcelo Barone, zweiter Finanzoperator der Kasse verschwunden ist.

Barone begann als einfacher Ratgeber bei Investitionen in Panama, USA und Europa. Schlussendlich konnte er die Geldgeber der Kasse dazu bringen, in sein eigenes Unternehmen, sesshaft in Panama, zu investieren.

Barone erhielt mehr als 41 Millionen US-Dollar um in sieben Unternehmen zu investieren, zwischen Mai 2005 und Mai 2008. Barone brachte davon 38 Millionen davon in seinem eigenen Unternehmen unter.

Gestern bestätigte der Präsident der Rentenkasse, Luis Cadogan, dass der Kontakt zu Barone schon vor Monaten abgebrochen sei.

Der Mann wurde von der neuen Administration nach Paraguay eingeladen, um zu erklären wo und in was er die Summen investiert wurden und wie man zumindest teilweise das Geld zurückbekommen könnte. Ab dem Gespräch nahm er nicht mal mehr sein Telefon ab.

So wie Barone wurde auch García unter Vertrag von Itaipú genommen, um unter der Administration von Víctor Bogado Núñez, designiert von Victor Bernal, für eine Vermehrung des Geldes zu sorgen. Trotz dieser risikoreichen Handlungen die jeden Normalsterblichen hinter Gitter bringen würden wird wiedererwartend kein Verantwortlicher für diese Investitionssache auf paraguayischem Boden gefunden.

Der Repräsentant einer der sechs beschuldigten Unternehmen in Kanada, die 56 Millionen US-Dollar veruntreut haben sollen, Cal Wadell gestand bei der Staatsanwaltschaft, 100.000 US-Dollar Kommission an Vorstandsmitglieder von Itaipú gezahlt zu haben sowie 10.000 US-Dollar extra für Víctor Bogado Núñez, damaliger Ratspräsident der Kasse (Cajubi), um die Summen zu erhalten.

Daraufhin zahlte die Rentenkasse an sein Unternehmen 8,7 Millionen US-Dollar. Das Problem dabei ist, dass es rund 12 Unternehmen sind, die solche oder noch höhere Beträge bekommen haben, höchstwahrscheinlich unter der Forderung von Kommissionen der damaligen Itaipú Bosse.

Seit Ende desvergangenen Jahres, seitdem Cadogan die Administration inne hat, versuchen sie mit juristischen Aktionen in Kanada wie auch in Paraguay das Geld wiederzuerlangen.

Obwohl die Anstrengungen um das Geld zurückzubekommen groß waren und sind sagten andere Ratgeber aus Risikogeschäften, dass die Chance an das Geld oder Teile davon zu kommen, minimal sind.

Die Vertreter der Rentenkasse kündigten Aktionen gegen die Firma in Ontario, Kanada an, die 14 Millionen aus dem Itaipú Fond erhielt.

(Wochenblatt / Última Hora)

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