Bewaffneter Mennonit stürmt das Polizeirevier von Neuland

Filadelfia: Ein mit einem Gewehr und einer Pistole bewaffneter Mennonit griff die 8. Polizeiwache in der Kolonie Neuland an und bedrohte die anwesenden Polizisten, weil sie bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle in der Stadt sein Motorrad beschlagnahmten, das keine ordnungsgemäßen Dokumente hatte.

Es gelang den Polizisten zum Glück, den Mennonit zu beruhigen. Er übergab die Waffen seinem Vater und wurde dann festgenommen.

Dem Polizeibericht zufolge sei das Motorrad des als Bryan Sawatzky Wiebe (23) identifizierten Mennonits, der in der Kolonie Neuland (Departement Boquerón) wohnhaft sein soll, bei einer routinemäßigen Kontrolle durch örtliche Verkehrsbeamte beschlagnahmt worden, weil das Zweirad nicht alle erforderlichen Dokumente besessen habe. Es wurde dann auf den Abstellhof der Kolonie gebracht.

Dies erregte die Wut des nun festgenommenen Mannes, der sich wenige Augenblicke später auf die 8. Polizeistation in Neuland begab (das Verkehrsamt befindet sich ebenfalls auf dem Gelände) und den diensthabenden Polizisten Raúl Salas bedrohte. Nach einigen Versuchen anderer Beamte, ihn zu beruhigen, übergab Wiebe schließlich die Waffen seinem Vater, der auch dort eingetroffen war.

Beschlagnahmt wurde ein Gewehr der Marke Savage mit Zielfernrohr, eine Pistole der Marke Browning, ein Messer sowie 82 Patronen. Nachdem man die Waffen von Wiebe beschlagnahmt hatte hatte wurde der Mann festgenommen und der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Bewaffneter Mennonit stürmt das Polizeirevier von Neuland

  1. Naaaa….
    Mennonite und Drogen sind nicht vereinbar da nicht biblisch.
    Dieses ist eine direkte Folge der neuen Munizipalitaet von Neuland.
    Die Leute sind an laissez faire gewohnt und sehen es als Kulturschock auf einmal “deutschen Verhaeltnissen” gegenueberzustehen.
    Wo ich wohne da benutzt niemand jemals den Sicherheitsgurt beim Auto, niemand faellt es ein den Sturzhelm fuers Motorrad aufzusetzen, warum denn ueberhaupt ein Nummernschild oder gar beim Munizip vorbeizufahren fuer die Autoregistratur?, Motorradpapiere Fehlanzeige, etc. Man muss sich regelrecht in acht nehmen wenn man in die Ballungszentren des Chaco faehrt – Deutschland und EU 2.0 werden da im beschleunigten Masse eingefuehrt.
    Ich hatte vor einiger Zeit gewarnt vor der “Munizipswut” die im Chaco herrscht. Dieses ist eine Folge davon.
    Auch meine Paraguayer kamen schon kleinlaut an und meinten dass ich doch recht hatte. Meinen Analphabeten von Paraguayer abverlangte man letzens dass er einen Fuehrerscheintest macht und er sollte auch einen Sehtest machen. Bekam der Mensch einen Schreck wie er das machen sollte. Am Ende hatte er ein paar Parteigenossen in der Munizipalitaet die beide Augen zudrueckten und ihm den Fuehrerschein auch ohne den Papierkram fuer einen schoenen Aufpreis machten. Angeblich sollte er fuer dieses ganze Drum und Dran in die Ballungszentren des Chaco reisen – der Kerl hat nicht mal Geld fuer 5 Liter Benzin.
    Wissen sie wie die Paraguayer es machen? Sie haben ein Auto mit nem Tank von 40 Litern und fuellen da eine Coca-Cola Flasche von 2 Litern Benzin rein. Ad hoc wird getankt. Und solchen Leute verlangt man jetzt einen Sehtest ab (sehen koennen sie sowieso nicht gut und wuerden durchfallen und ne Brille kann keiner sich leisten die gerne mal einen halben Monatslohn kostet). Diesen Leuten die sich nicht mal 2 Liter Benzin leisten koennen sollen dann nocht eine schriftliche Pruefung bei der Fahrschule absolvieren. Von “Fahrschule” war da angeblich auch die Rede wobei der Mensch schon rund 20 Jahre lang Auto gefahren ist (und nur einmal auf einen anderen Paraguayer draufgefahren ist der abrupt vor ihm auf der Strasse still hielt – da er schlecht sieht kam er nicht bereit zu bremsen und fuhr auf worauf es fast einen Faustkampf gab).
    Die Zocker und Bonzen des Munizips schicken sich an die arme Bevoelkerung des Chaco auszusaugen und arm zu pressen.
    Es bildet sich hier eine hauptberufliche Politikerkaste die als Clan planen zeit ihres Lebens nur vom Saeckl des Volkes zu saugen – durch das Wurzelschlagen in den neugegruendeten Munizipien.
    Das ganze ist pur vom Deibel.

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  2. So wie der Typ aussieht würde ich mich auch nicht mit ihm anlegen wollen. Ich tippe auf Anabolikamissbrauch. Das macht ja auch agro und mürbe in der Birne.
    Zur Kontrolle müsste man sich dann mal das verkleinerte Pimmelchen anschauen :-))
    Kann sich jeder Trottel in PY eine Waffe zulegen oder geht das nur illegal?
    Was passiert wenn man sehr legale Waffengesetze hat, zeigte ja gerade das texanische Beispiel bei dem ein 18 jähriger Amokläufer in einer Grundschule 19 Kinder und 2 Lehrerinnen erschossen hat.
    Ich meine in den USA sind 400 Mio Waffen im Umlauf bei 330 Mio Einwohnern.
    Da sind nach Diktator Trump endlich wieder die Demokraten an der Regierung und im Senat sitzen viele Republikaner die Milliarden von der Waffenlobby kassieren.
    Welchen Auftrag die Mennoniten in PY haben – ich weiß es nicht. Klingt für mich immer ein bisschen nach Sekte.

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