Asunción: Die Bildungsexpertin Eugenia Peroni warnte davor, dass sieben von zehn Schülern das Gelesene nicht angemessen verstehen und neun von zehn Schwierigkeiten haben, Probleme zu lösen. Diese Zahlen lösen in Bildungskreisen und in der Gesellschaft wachsende Besorgnis aus.
Laut der Spezialistin beeinträchtigen diese Mängel direkt die Fähigkeit, bewusste Entscheidungen zu treffen, und wirken sich negativ auf die akademische, berufliche und soziale Entwicklung der Menschen aus.
Peroni wies darauf hin, dass die Bildungsreformen nicht dort ankommen, wo sie eigentlich greifen sollten. Das aktuelle Bildungsmodell sei einer der Hauptfaktoren, die zu dieser Problematik beitragen.
Darüber hinaus betonte sie, dass das familiäre Umfeld eine Schlüsselrolle bei der Sprachentwicklung spielt. Fehlender Dialog, mangelnder Blickkontakt und fehlendes aktives Zuhören würden das Lernen einschränken und die Erweiterung des Wortschatzes bei Kindern behindern.
Die Expertin unterstrich, dass es sowohl in der Schule als auch zu Hause grundlegend sei, Szenarien für echte Interaktion zu fördern. Kinder müssten durch Erfahrung und Austausch lernen können, um so ihr Leseverständnis und ihre Fähigkeit zur Problemlösung nachhaltig zu stärken.
Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv















