Bischof kritisiert die Lüge der Gender-Ideologie

Asunción: Eine Vielzahl der Predigten von Geistlichen zu Ostern befassten sich auch mit politischen Themen im Land. Der Erzbischof von Asunción, Edmundo Valenzuela, wandte sich der Gender-Ideologie zu.

Um Jünger Christi zu sein, müssen wir in Wahrheit und Liebe leben, wie er es uns lehrte, sagte der Erzbischof von Asuncion Edmundo Valenzuela während der Karfreitagsliturgie, als er die Lüge der Gender-Ideologie kritisierte.

Die Kathedrale in Asunción erhielt Besuch von Hunderten von Gläubigen für die Liturgie der Passion Christi, die um 15.00 Uhr begann und von Erzbischof Valenzuela zelebriert wurde. Er konzentrierte seine Predigt darauf, wie wichtig es sei, ein auf die Wahrheit zentriertes Leben zu führen, wie Christus es gezeigt habe.

Der Bischof hob den Kontrast hervor, den Johannes in seiner biblischen Darstellung der Passion Christi gezeigt hatte. „Jesus spricht mit der Wahrheit, wenn sie kommen und nach Jesus, dem Nazarener, fragen. Er zögert nicht, ‘Ich bin es‘ zu antworten. Er stellt sich freiwillig mit der Wahrheit vor. Ganz anders als die Haltung von Judas, der seinen Herrn verleugnet, der mit der Lüge antwortet, wenn sie ihn als Nachfolger Christi aufzeigen“.

Valenzuela erinnerte sich daran, was in seinem Gespräch mit Pilatus auch auf die Wahrheit verweist: „Er antwortete Pilatus: Du sagst es: Ich bin der König. Dafür bin ich geboren worden und dafür bin ich zur Welt gekommen: Um ein Zeuge der Wahrheit zu sein. Jeder, der der Wahrheit angehört, hört meine Stimme. Das römische Gesetz, das sich als Grundlage der Justizverwaltung auf der Erde auszeichnet, erliegt hier der Lüge und dem Druck der Menschen, die die Bestrafung eines Unschuldigen forderten. Er betonte, dass die Wahrheit in der Person Christi ist“.

Während Valenzuela die Karfreitagsliturgie zelebrierte konnte er das Thema über die Wahrheit von Mann und Frau nicht beiseitelassen, und verwies auf die Lüge, die die Geschlechterideologie bringt. „Es gibt Interessen, diese Lüge zu installieren. Viele lügen auch, wenn sie stehlen und wenn sie nur eifrig nach Geld suchen. Die Gier nach Reichtum ist ein großes Laster“, sagte er.

Er bat die Gläubigen, den Erlöser nachzuahmen und in der Wahrheit zu leben. „Wir leben in Wahrheit, wenn wir die Aufgaben in der Familie und in den Institutionen gut machen. Lasst uns in der Wahrheit leben, die Jesus Christus ist und lasst uns seine wahren Jünger sein, auch wenn sie sich über uns lustig machen. Die Wahrheit ist auch Vergebung. Lassen Sie uns über die Passion Christi meditieren, um zu verstehen, dass Wahrheit nur in der Liebe geschieht, eine Geste, die am Kreuz zu sehen ist. Wenn wir immer noch lügen, wurden wir nicht von Christus befreit. Lasst uns darüber nachdenken, auf welchen Wegen wir heute sind“, sagte Valenzuela.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Bischof kritisiert die Lüge der Gender-Ideologie

  1. Die Überschrift des Artikels war vielversprechend. Doch leider steht dann im Artikel so gut wie nichts, was der Bischof nun zu dem Thema „Gender-Ideologie“ (besser Gender-Idiotie) gesagt hatte. Kommt da noch was?

  2. „Viele lügen auch, wenn sie stehlen und wenn sie nur eifrig nach Geld suchen.“
    Die Kirche lügt bezüglich des Missbrauchs und sie ist extrem reich und sitzt drauf, was für ne Heuchelei!

  3. Wen der teufel es schafft zu zerstoeren was gottes ordnung ist hat er viel gewonnen und er weiss das er wenig zeit hat.
    Schrecklich nicht zu akzeptieren was gott offensichtlich so und nicht anders gemacht hat.
    Die menschen vertrauen heute lieber ihren fleischlichen(lüssten) gefühlen als dem was gott sagt.
    Der Geist ist’s, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben. Johannes 6.63

  4. Um festzustellen, ob ich Männlein oder Weiblein bin, brauche ich weder Gott noch die Bibel.
    Ein einfacher Spiegel reicht dafür völlig aus.
    Für die wenigen Unglücklichen, die das Pech haben, wirklich nicht eindeutig männlich oder weiblich zu sein, braucht es diese sogenannte Genderideologie nicht.
    @Anton
    wer würde denn etwas von all diesen „Diversen“ wollen, würden sie sich nicht ständig dermassen aufdringlich in der Öffentlichkeit produzieren?
    Und dann wird noch so getan, als wären die Heterosexuellen eine veschwindende Minderheit, während die wenigen Paradiesvögel das Gros der Menschheit stellen würden.

    1. Kuno Gansz von Otzberg

      Antworten

      Das stimmt so schon dass die Tierwelt uns vormacht wies geht: ich hab noch keinen Bullen gesehen der ploetzlich nicht mehr wusste ein Bulle zu sein sondern glaubte eine Kuh zu sein.
      Eigentlich sollte man Gott erkennen „aus der Natur“ so wie es der Apostel Paulus sagt, auch wenn man keine Bibel hat.
      Der Spiegel reicht in der Tat – wenn der Kopf richtig funktioniert. Aber das letztere ist ja gerade das Problem bei den LGBTI.

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