Bitcoin-Miner in Ande Zentrale entdeckt

Asunción: Im Büro des Sicherheitsdienstes des staatlichen Stromversorgers Ande, waren zeitweise mehrere Bitcoin-Miner im Einsatz. Diese brauchen wegen hoher Rechenleistung stetig Kühlung, welche im Büro des Sicherheitsdienstes 24 Stunden täglich vorhanden war.

Die findigen Ande Angestellten, die sich zwei Vorteile zum Nutzen gemacht haben, sahen die Chance einerseits die Stromkosten zu umgehen und andererseits ihre Rechner im Büro des hauseigenen Sicherheitsdienstes gekühlt unterzubringen, wo sie Tag für Tag Geld in Form von Bitcoins generierten.

Auch wenn die Installation nicht professionell gemacht wurde, schien sie zu funktionieren. Als der Präsident der Ande, Felix Sosa, auf den Sachverhalt angesprochen wurde, erklärte er, dass er Kenntnis davon hatte und er Personal in den Bereich C-24 geschickt hätte. Aber anscheinend war da schon alles wieder demontiert. Der erhöhte Stromverbrauch schien auch nicht aufzufallen, da dieser bei der Anzahl an Büros so wie so relativ hoch ist.

Was ist Bitcoin Mining?

Bitcoin Mining ist ein Prozess, bei dem Rechenleistung zur Verarbeitung einer Transaktion, Absicherung und Synchronisierung der Daten aller Nutzer im Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Das Mining ist eine Art dezentralisiertes Bitcoin-Rechenzentrum mit Minern rund um den Globus. Dieser Prozess wird Mining genannt. Es gibt es beim Bitcoin Mining eine Belohnung für nützliche Dienste. Je nach zur Verfügung gestellter Rechenkapazität werden die jeweiligen Bitcoin-Anteile als Belohnung ausbezahlt.

Wie funktioniert Bitcoin Mining?

Rund um die Uhr transferieren Menschen Bitcoins über das Bitcoin-Netzwerk. Das Bitcoin-Netzwerk wickelt diese Transaktionen ab, indem es alle Transaktionen eines bestimmten Zeitraums sammelt und in einer Liste zusammenfügt – der sogenannte Block. Es ist der Job des Miners oder Schürfers, diese Transaktionen zu bestätigen und in ein Kontenbuch einzutragen. Entlohnt wird er dafür in Bitcoin (die Transaktionsgebühr).

Natürlich kann ein jeder selbst auch Bitcoin Miner werden, ganz besonders, wenn die Stromkosten gering sind. Doch da dieser Prozess auch eine gewisse Investition bedarf, die erst über einen längeren Zeitraum wieder zurückfließt, sind Interessierte mehr am Handel der Bitcoins interessiert, dessen Wert entweder steigt oder fällt. Die typischen Händler, zu denen auch sie gehören könnten, investieren einen Teil ihres Geldes in Bitcoins, wenn er günstig ist und verkaufen ihn wenn der Kurs höher liegt. Damit fahren sie einen Gewinn ein und das Spiel beginnt später wieder von vorn. Je nach dem Einsatz und der Risikobereitschaft kann man natürlich sehr viel Geld verdienen. Dafür braucht muss man sich auf einer Seite wie BitQt registrieren und freigeschaltet werden. Danach kann man mit dem Handel loslegen.

Doch wer hat den Bitcoin erfunden?

Er ist eine der mysteriösesten Figuren in der Krypto-Community: Der Bitcoin-Erfinder, der sich Satoshi Nakamoto nannte. Unter diesem Pseudonym hat Nakamoto vor zwölf Jahren ein Whitepaper veröffentlicht, dass den Grundstein für die älteste Kryptowährung legen sollte. Spekulationen über die wahre Identität des Bitcoin-Erfinders beschäftigen seit Tag 1 an die Bitcoin Fangemeinde. Zweifelsfrei bewiesen werden konnte keine der in der Community zirkulierenden Spekulationen, womit dessen Identität nicht ans Licht kam. Der australische Unternehmer Craig Wright, der in den vergangenen Jahren immer wieder behauptete der Gründer zu sein, scheidet auf Basis von verschiedenen Analysen jedoch aus.

Wochenblatt / Abc Color

CC
CC
Europakongress