Brasilien blockiert Handel von Paraguay

Hunderte von Lastwagen sind an der Grenze zu Brasilien, in Foz de Iguazú, gestrandet, weil die brasilianischen Zöllner streiken. Das wirkt sich gravierend auf die Zolleinnahmen von Paraguay aus, hat aber auch noch andere Nachteile.

Der Umsatz bei der Zollbehörde in Paraguay verringerte sich im Juli 2016 um 10,7% gegenüber dem Vorjahresmonat. Dieser Rückgang wird sich wohl auch noch im August fortsetzen, die Prognosen gehen sogar von 25% weniger Einnahmen aus. Es trifft aber auch die Exporte, sie fielen um 20%.

Seit dem 6. Juli dauert der Streik der nationalen Vereinigung der Steuerprüfer im Nachbarland an. Er begann recht harmlos wurde aber immer mehr intensiviert. Die Streikenden fordern eine Lohnerhöhung um 5,2% und wollen diese Forderung durchsetzen, mit allen Mitteln.

Victoriano Braga, Administrator von der Zollbehörde aus Paraguay an der Freundschaftsbrücke, erklärte, normalerweise passieren 380 Lkw täglich mit Importware die Brücke, nun seien es nur noch 150.

„Im Juli hatten wir 7 Milliarden Guaranies weniger an Zolleinnahmen als im gleichen Monat des Vorjahres, bedingt durch den Streik“, sagte Braga.
Mittlerweile sind in etwa 700 Lastwagen an der Grenze zu Brasilien gestrandet, manche warten schon 15 Tage auf ihre Abfertigung. Paraguayische Geschäftsleute aus verschiedenen Branchen, vor allem der Bauindustrie, äußerten sich besorgt über das Geschehen. Es fehlen schon wichtige Teile, die dringend für Terminvorhaben benötigt würden.

Quelle: ABC Color

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