Kolonie Independencia: Außer Rand und Band

In der Kolonie Independencia geht es hoch her. Hinter den Kulissen spielt sich ein atemberaubendes Theaterstück ab. Es geht um die Vorherrschaft über den deutschen Sportplatz.

Eigentlich müsste alles klar geregelt sein. Vor einiger Zeit gab es Neuwahlen. Dabei gewann ein neues Präsidium. Präsident ist nun Jorge Brixner, mit ihm zur Seite stehen, unter anderem, Paul Escher und sein Bruder.

Die Wahl lief schon recht unruhig ab und der Vorsprung bei der neuen Führung betrug nur wenige Stimmen. Nun stellen sich die abgewählten Vorstandsmitglieder quer und wollen die Gelder aus der Sportkasse nicht freigeben, somit kann auch keiner des neuen Präsidiums etwas in die Wege leiten. Das hat, im Moment, für den laufenden Betrieb noch nicht so große Auswirkungen, aber das Choppfest 2016 steht bald an.

Wenn es so, wie immer, am ersten Samstag im November stattfinden soll, wäre es der 4. November 2016. Viele andere deutsche Einrichtungen, wie in Obligado oder der Deutsche Sportplatz in Asunción haben ihre Termine schon publik gemacht. Der Verlust für den Sportplatz in Independencia wäre enorm, falls dieses Fest nicht stattfände, abgesehen von den wirtschaftlichen Faktoren aber natürlich auch vom Ansehen der Kolonie.

Oliver Kröll war der Manager von dem Bierfest und Hauptorganisator. Er dürfte wohl nicht mehr im Gespräch sein, außer es kommt doch noch zu einer gütlichen Einigung, nach der es aber bis jetzt nicht danach ausschaut. Die Familie Escher hat in der Vergangenheit sehr viel für die Kolonie und deren Aufbau getan. Sie setzten sich auch für den Erhalt der deutschen Kultur ein. Es wird wohl spannend bleiben wie der Machtkampf um den deutschen Sportplatz ausgeht. Das Choppfest ist deren wichtigste Einnahmequelle. Hinter den Kulissen werden mehrer Möglichkeiten in Erwägung gezogen: Rücktritt des neu gewählten Präsidiums und Neuwahlen, ein Rechtsstreit vor Gericht oder doch eine gütliche Einigung.

Wochenblatt

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13 Kommentare zu “Kolonie Independencia: Außer Rand und Band

  1. Laut meinen Informationen hat der alte Vorstand alles exakt so gemacht, wie von der Mitgliederversammlung beschlossen wurde. Das besagte Geld, das nach Eurem Geld NICHT zurückgegeben wurde, liegt bereits fristgerecht deponiert bei einem Notar inkl. Abrechnung dazu (wie in der Mitgliederversammlung vereinbart). Die Gegenseite will das Geld aber nicht abholen, sondern möchte den Gesamtbetrag haben ohne die abgerechneten Gelder. Und hier sind wir beim eigentlichen Thema: GELD. Solange der Sportplatz nicht richtig Geld hatte, wollte niemals jemand sich alternativ als Vorstand aufstellen lassen. Jetzt, da schön viel Geld vorhanden ist, wollte man sich das sichern?

    Laut meiner Recherche ist das nicht das erst Mal, dass das so abgeht. Eine Gruppe engagiert sich enorm über viele Jahre, baut Reserven auf, macht Renovierungen, etc. und dann kommt eine andere Gruppe und wirtschaftet das in kürzester Zeit wieder herunter.

    Was ich aber eine Frechheit finde, dass diese aktuelle Gruppe noch nichtmal den ….. in der Hose hat, die ganze Wahrheit auszupacken. Haben sie denn überhaupt schon irgendwelche Werbung für das Choppfest gemacht? Wurden Gruppen organisiert? Wurden Utensielen geordert? Meines Wissens absolut NULL und das zeigt, dass sie gar nicht interessiert sind ein Choppfest zu machen, sondern nur einen Grund suchen und einen Sündenbock, warum das Choppfest nicht stattfinden sollte. In den vergangenen Jahren wurde bereits im Mai begonnen, das Choppfest zu organisieren, nur mal so zur Info.

    Ehrlich gesagt, lese ich täglich die Nachrichten hier und war immer begeistert, aber über den Artikel kann ich nur den Kopf schütteln. Bitte gerade in diesem Fall mal ordentlich nachrecherchieren. Ich kann nur sagen, es lohnt sich! In dieser Geschichte steckt mehr Potenzial! Und wenn man an der Wahrheit interessiert ist, was jeder ordentliche Journalist sein sollte, dann kommt hier wesentlich mehr zu Tage, als wir uns alle vorstellen können.

  2. Hier geht es doch nur um die Kohle! !!!!! Geld gierige leute die vor Neid platzen das ein Verein sich so gut aufbaut und erhaltet und das Dank den Vorständen der letzten 12 Jahren und heutzutage auch noch das Grösste Choppfest Paraguays hat. Leute die Rausgeschmissen worden sind von den Verein und zur Zeit noch nicht wieder aufgenommen worden wollen jetzt die grossen Helden spielen. Es gibt halt nur noch ein paar leute die wirklich noch. . . in der Hose haben und für die Wahrheit gerade stehen. Der Journalist wo diésen Artickel geschrieben hat, sieht man das er Null Ahnung hat, er sollte sich mal besser informieren eher er so eine…….. schreibt. Unfähigkeit des aktuelen Vorstandes möchte man hier vertuschen und Schuld auf andere schieben. Tipisch Kolonie. Dies zeigt ein wieder das nur das GELD wichtig ist und nicht der wirkliche Frieden.

  3. Was soll das, hier möchten sich einige die nichts gemacht haben die Taschen füllen.
    Das sind nichts anderes als Neider die sich eine Scheibe vom Kuchen abscheiden wollen.
    Der mann der diesen Artikel geschrieben hat,ist entweder gut Bezahlt wurden oder kannte die Sachlage aus anderen Quellen die logen das sich die Balken bogen.

  4. In Independencia lebt man ruhig und gut. So lebe auch ich und viele andere auf diesem schönen Fleck Erde. Im Laufe der Jahre haben sich sehr viele Familien um den Erhalt des kulturellen Erbes eingesetzt. Möchte hierbei nur zwei nennen. Die verstorbenen Kurt Bornhauser und Alfred Bachmann. Da müssten einige noch viel strampeln um diesen Herren nachzukommen.

    Außer Rand und Band möge der Möchtegern Journalist sein als er den Text und sicherlich noch etwas Kleingeld bekommen hat.
    Der Sportverein hat ca. 300 Mitglieder und ich bin einer davon. Möchte die Redaktion das Wochenblatt bitten zu recherchieren und den Sachverhalt ordentlich da zu stellen sodass auch jeder versteht worum es geht. Außerdem gehört es zum guten Ton seinen Namen bekannt zu geben.

    1. Hallo Herr Vogel,

      Sie sind der erste Kommentator der sich mit dem richtigen Namen zu dem Thema äußert und deswegen auch eine Antwort von dem Verantwortlichen. Vielen Dank dafür. Ich habe weder von der einen Seite noch von der anderen ein Geld bekommen. Mir geht es nur darum aufzuzeigen, dass es Missstände, Intrigen und keine Einigkeit in der Kolonie gibt. Weder unter den Neudeutschen noch unter den Kolonisten. Es ist wohl klar: Wenn ein neuer Präsident, egal wo, ob in der Politik oder anderswo, gewählt wird, übernimmt er die Altlasten, sei es Gewinn oder Verlust. Die neuen, offiziell gewählten Vorstandsmitglieder, haben nun einmal Glück gehabt. Aber im Endeffekt muss es weitergehen und das Prozedere schadet allen.
      MfG

  5. Sehr geehrter Herr Schöke
    Bedanke mich zunächst mal für ihre rasche Antwort. Bedauere sehr dass sie etwas aufgegriffen haben und es auch gleich publik gemacht haben ohne sich nur einmal Gedanken gemacht zu haben dass alles zwei Seiten hat. Eigentlich sollte der Leser sich ein Urteil bilden können. Denke es wäre sehr aufschlussreich für alle wenn sie die Herren Brixner und Kröll mal interviewen um ein paar Sachen richtig zu stellen.
    Im Übrigen wäre das traditionelle Choppfest am 05.11.2016
    Würde mich freuen bald eine Aufklärung in dieser Sache hier lesen zu können.
    MfG

    1. Sehr geehrter Herr Vogel,

      ich bin der Meinung, wenn etwas richtig gestellt werden muss, müssen die Leute auf mich zukommen. Ich, für meinen Teil, habe das nicht notwendig. Und damit, das war eine Ausnahme, ist die Diskussion zu dem Thema beendet, denn ich lass mich auch ungern als “Möchtegern Journalist“ bezeichnen. Sollte das Choppfest wirklich stattfinden lassen Sie es mich wissen und wer es organisiert.

      MfG

      1. Sehr geehrter Herr Schöke,

        vielen Dank, dass Sie sich auf das Niveau herablassen und uns Ihren Namen doch noch verraten, obwohl das eigentlich gesetzlich verpflichtend ist, bei einem öffentlichen Artikel als Journalist seinen Namen dazuzuschreiben (oder zumindest das Kürzel).

        Schauen wir mal im Wikipedia nach:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Journalismus
        Journalismus bezeichnet die periodische publizistische Arbeit von Journalisten bei der Presse, in Online-Medien oder im Rundfunk mit dem Ziel, Öffentlichkeit herzustellen. Zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Journalismus siehe Journalistik, Medienwissenschaft oder Kommunikationswissenschaft.

        Soweit würde das passen. Einfach mal schreiben was man so hört und Reaktionen abwarten, wäre damit sogar abgedeckt.

        In dem speziellen Fall, werden aber explizite Namen genannt und Dinge unterstellt, die nicht der Wahrheit entsprechen. Das Mindeste was man aus dem Artikel direkt herausliest, dass Gelder nicht freigegeben werden. Was andere darunter verstehen, kann dann noch schlimmer sein. Es werden explizit Namen genannt und damit steht Rufschädigung im Raum.

        Ich kann Ihnen nur raten, das in Zukunft besser zu recherchieren und bevor man jemanden beschuldigt, einfach mal kurz bei demjenigen nachzufragen. Ich möchte hier anmerken, dass in Deutschland evtl. solche Themen eher als Bagatellsache abgetan werden, aber in Paraguay ist das schon schwerwiegender, was hier vorliegt. Gerade in den südlichen Ländern ist die Ehre doch noch was wert. Ich schätze Ihre sonstigen Artikel sehr, weil sie immer informativ sind. Aber hier ist Ihnen eben ein Lapsus passiert. Wir alle machen Fehler, die Frage ist nur wie man damit umgeht! Ich würde Ihnen dringend empfehlen, das Thema selbst versuchen geradezustellen. Da das Internet nicht vergisst und die Seite mit Sicherheit schon von einigen gespeichert wurde, sollte das Engagement schon von Ihnen ausgehen. Aber ok, das ist nur meine Meinung.

        Wie Sie selber schreiben, empfinden Sie es als Beleidigung als „Möchtegern Journalist“ hingestellt zu werden. Sie verlangen aber von anderen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn man ihnen unterstellt, dass sie Gelder zurückhalten und damit die Zukunft des Choppfestes und damit auch des deutschen Sportclubs in Frage stellt? Bitte machen Sie sich mal darüber konstruktiv Gedanken. Dann werden Sie zu dem Schluss kommen, dass das was Sie tun auch wieder auf Sie zurückkommt. Das ist ein universelles Gesetz.

  6. Sehr geehrter Herr Schöke
    Den Stiefel müssen sie sich schon anziehen ob er drückt oder nicht. Ein guter Journalist recherchiert und schreibt, und sie haben nur geschrieben. Auch lernt man im Journalismus falls sie diesen Stuhl mal besetzt haben, das man auf die Information zu gehen muss und so wörtlich des Professors: „deine Meinung interessiert kein Mensch“
    Außerdem an wen hätte sich jemand wenden können? Sie haben sich ja erst auf mein Schreiben hin geoutet. Ich denke es besteht gewiss eine Notwendigkeit zur Klarstellung ihres Seitz da sie Unwahrheiten geschrieben haben wie zb. Außer Rand und Band wer soll das sein? Des Weiteren schreiben sie von einem Machtkampf der auch nicht stattfindet da aus den Wahlen wie üblich ein Gewinner und ein Verlierer rausgingen. Dann Mutmaßen sie wie es weitergeht ohne ansatzweise zu erwähnen weswegen es Meinungsverschiedenheiten gibt.
    Die Leser werden es beurteilen ob ihre Arroganz diesbezüglich einen guten Journalisten ausmacht.
    Mfg

  7. Der moechtegern Jornalisst möchte sich nicht richtig informieren weil er halt doch Geld bekommen hat. Wenn man nicht bescheid weis über das Thema sollte man lieber die schnauze hallen. Bin mit Kurt einverstanden. Und glaube auch das ein richtiger Jornalisst sich erst richtig informiert aber dies scheint nicht Michaels fall sein.

  8. Es ist doch klar zu erkennen das ihm gesagt wurde schreib dies, informiert hat Der sich nicht das sieht ein Blinder mit Stock. So schwachsinnige Artikel machen nur noch mehr schaden.

  9. Hallo Herr Schöke,
    Als ehemaliger Vorsitzender des deutschen Sportverein Independencia und von ihnen namentlich erwähnt in ihren nicht ganz der Wahrheit entsprechenden Artikel, fordere ich Sie auf umgehend Klarheit zu schaffen. Sollte dieses nicht der Fall sein sehe ich mich gezwungen juristische Massnahmen zu ergreifen.
    Mfg.
    Oliver Kröll

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