Bürger werden selbst aktiv wegen Desinteresse vom MOPC

San Pedro de Ycumandyyú: Bürger aus dem Distrikt Puerto Antequera wurden selbst aktiv und sanierten Schlaglöcher auf der Fernstraße 11, weil sie es leid sind, darauf zu warten, dass das MOPC die Aufgabe erfüllt.

Die wichtige Route ist in einem katastrophalen Zustand. Trotz der provisorischen Reparatur durch die Anwohner aus der Gegend von Puerto Antequera warnen sie die Kraftfahrer, vorsichtig zu sein. Manche Schlaglöcher sind so tief, dass auch die jetzige Maßnahme nur von kurzer Dauer sein dürfte, bis wieder ein Krater in der Straße entstehen wird.

Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) zeigt auf der Fernstraße 11 “Juana Maria de Lara“ ein Mangel an Interesse und Ernsthaftigkeit, dauerhafte Reparaturen durchzuführen.

Die 84 Kilometer lange Strecke verbindet Santa Rosa del Aguaray mit Puerto Antequera. Zwischen 2007 und 2011 erfolgte eine Asphaltierung, mit Ressourcen vom MOPC. Quellen führten dazu, dass an vielen Stellen die dünne Asphaltschicht wieder aufbrach und Schlaglöcher bildete, die schon zu einer Vielzahl von Unfällen führten.

Müde von der Situation füllten Einwohner aus Puerto Antequera, angeführt von Edgar López, jetzt diese Löcher mit Kies und Sand aus.

„Die Route ist in einem schlechten Zustand. Viele Fahrzeuge erlitten Schäden und es kam zu Unfällen mit Motorrad- und Autofahrern. Wir haben die Schlaglöcher vor dem Jahresende ausgebessert, damit prekäre Situationen vermieden werden“, sagte Benitez.

Auf 15 Kilometer zwischen Puerto Antequera und San Pedro de Ycuamandyyú reparierten die Freiwilligen Schlaglöcher. Benitez bedauerte aber, dass aufgrund mangelnder Ressourcen man nicht in der Lage sei, Reparaturen von guter Qualität und einer Langlebigkeit vorzunehmen.

Ramón Jiménez Gaona, Minister vom MOPC, hatte Anfang 2017 versprochen, die gesamte Fernstraße 11 zu sanieren. Das Versprechen wurde aber nicht erfüllt.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Bürger werden selbst aktiv wegen Desinteresse vom MOPC

  1. Das ist das falsche Signal. Die MOPC wartet ja genau auf solche „dummen Bürger“ die für sie die Arbeit übernehmen. Überall im Lande das gleiche. Die Straßen, selbst relativ neue, verrotten im Schnelltempo weil der Asphaltbelag samt mangelhaftem Unterbau in liederlicher Ausführung getätigt wurden. Schon bald zeigen sich erste Risse, dann Löcher im Asphalt. Dennoch sieht sich niemand in der Lage unverzüglich die Schäden zu beheben, so daß diese immer größer und die Reparaturen aufwendiger werden. Oder man läßt die Straßen einfach wieder verrotten. Das sind die Folgen einer chaotischen Organisation und der im Lande weit verbreiteten Interesselosigkeit bzw. Verantwortungslosigkeit. Ich befürchte, das wird sich nie ändern, weil das alles auf dem Boden von Ignoranz und Korruption wie Unkraut bestens gedeiht.

  2. Wenn solche Massnahmen, dann bitte den Bürgern erklären, dass Einfüllen von Sand da langfristig wenig hilft?

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