Bürgermeister von Tobatí verhaftet

Die Staatsanwältin Sunilda González de Martinez ordnete die Verhaftung des Bürgermeisters in Tobatí, Dan Albero González (PLRA), an. Es geht um die Veruntreuung öffentlicher Gelder.

Angeblich sollen aus dem Geschäftsjahr 2012 mehr als 160 Millionen Guaranies in dunkle Kanäle gesickert sein. Der Bürgermeister wehrt sich aber vehement gegen die Vorwürfe. Er behauptet, dass dies allein eine politische Verfolgung eines Politikers, Nazario Rojas (ANR) wäre, dessen Sohn bei den letzten Wahlen verloren hätte.

González betonte, er könne alle Bilanzen vorlegen, die korrekt seien und von den Gemeinderäten abgezeichnet worden wären. Der Generalkontrolleur der Republik (CGR) fand jedoch Unregelmäßigkeiten aus den Aufzeichnungen im Jahr 2012. Die Berichte aus den folgenden Jahren werden noch untersucht. Die Staatsanwältin ordnete die Untersuchungshaft an weil angeblich Fluchtgefahr bestehe und die Untersuchungen behindert werden könnten. Ebenso wurden alle Vermögenswerte eingefroren, damit eventuelle Entschädigungszahlungen sichergestellt wären.

Am 27. August ging die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ein, weil ein neuer stellvertretender Bürgermeister die Wahl gewann und dies den Unmut von Nazario Rojas hervorrief. Seitdem verschwinden angeblich regelmäßig Gemeindeprotokolle und Vandalen griffen das Verwaltungsgebäude der Stadt Tobatí an. Rojas ging sogar soweit und sperrte den Hauptzugang des Bürgermeistergebäudes mit einer Kette und Schloss zu, sodass die Beamten und Behördenvertreter nicht nach draußen konnten. Der Sohn von Rojas verlor die Wahl zum Stellvertreter mit mehr als 5.000 Stimmen Unterschied.

Quelle: ABC Color

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