Asunción: Angesichts der stetig steigenden Zahl von Atemwegserkrankungen im Land fordert das Ministerium für öffentliche Gesundheit die Bevölkerung auf, die Präventionsmaßnahmen zu verstärken. Wer Symptome wie Husten oder Halsschmerzen hat, soll Schulen, Colleges oder Arbeitsplätze konsequent meiden.
Die Gesundheitsbehörden empfehlen das korrekte Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken beim Auftreten von Symptomen, insbesondere beim Besuch von medizinischen Einrichtungen.
Zusätzlich werden folgende Maßnahmen nahegelegt:
-Hygienisches Husten/Niesen: Mund und Nase mit der Ellenbeuge oder einem Einwegtaschentuch abdecken.
-Händewaschen: Regelmäßige Reinigung der Hände zur Keimreduktion.
-Lüften: Regelmäßiger Luftaustausch in geschlossenen Räumen.
-Abstand: Kontakt zu erkrankten Personen vermeiden.
Epidemiologischer Bericht
Laut dem aktuellen Wochenbericht wurden in der vergangenen Woche (KW 13) 1.561 Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankungen (ETI) in den Beobachtungszentren registriert – ein Anstieg von 4 % gegenüber der Vorwoche. Landesweit wurden insgesamt 28.948 Arztbesuche aufgrund von Atemwegsbeschwerden gemeldet.
Die Trendkurve liegt damit weiterhin über der Warnschwelle, was auf eine anhaltende Zirkulation von Atemwegsviren hindeutet. Die vorherrschenden Viren sind derzeit Rhinoviren sowie Influenza, hauptsächlich vom Typ A (H3N2).
Bei den Krankenhauseinweisungen gab es einen leichten Rückgang: Es wurden 226 stationäre Aufnahmen wegen schwerer akuter Atemwegsinfektionen (IRAG) verzeichnet, was einer Abnahme von 8 % im Vergleich zur Vorwoche entspricht. Von diesen Patienten benötigten 10 % eine intensivmedizinische Betreuung.
Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv















